Signale

Die Signale der Bahnanlage stehen grundsätzlich am einem oder an beiden Enden eines Blockes und zeigen an, ob ein Zug in den folgenden Block einfahren darf. Sie geben gleichzeitig durch ihre Position die Stelle vor, an der ein Zug gegebenenfalls zu warten hat. Alle Signale können unabhängig von sonstigen Einstellungen der Bahn geschaltet werden, sie müssen nicht benutzt werden und dienen in erster Linie der visuellen Kontrolle und einem realistischen Fahrbetrieb.


Hauptsignale am Ausgang eines Bahnhofes

Im System gibt es nur zwei verschiedene Signaltypen. Auf geraden Strecken ohne Verzweigung kommen die zweifarbigen Blocksignale zum Einsatz. Ein rotes Licht bedeutet, daß der Zug an dieser Stelle anzuhalten hat und nicht in den folgenden Block einfahren darf, grün erlaubt entsprechend die Durchfahrt. Wenn auf dem Weg zum nächsten Signal mindestens eine Weiche liegt, wird stattdessen das dreifarbige Hauptsignal benutzt. Ist eine dieser Weichen auf Abbiegen geschaltet, darf ein vorschriftsmäßig fahrender Zug sie nur langsam passieren. Dies zeigt das Hauptsignal mit der zusätzlichen Farbkombination gelb/grün an.

Das Anhalten an einem Signal läuft immer nach dem selben Schema ab. Bei Annäherung an das rote Signal verringert der Zug zunächst die Geschwindigkeit. Ein Kontaktpaar direkt vor dem Signal erkennt den darüberfahrenden Triebwagen, die Steuerung schaltet den Strom ab und der Zug rollt dann so aus, daß er genau vor dem Signalmast zum Stehen kommt. Die Abstände zwischen Kontakt und Signal sind so bemessen, daß der Weg immer zum Anhalten ausreicht, vorausgesetzt der Zug war nicht zu schnell.

Die Leuchtdioden des Signals werden mit einer gemeinsamen Anode betrieben, die über einen schwarzen Kupferlackdraht nach außen geführt ist. Entsprechend gibt es für jede Kathode einen Draht, dessen Farbe der dazugehörenden Signalfarbe entspricht. Die nötigen Vorwiderstände müssen extern angeschlossen werden. Soll immer nur eine Farbe zur Zeit aufleuchten, reicht ein Widerstand in der Anodelleitung aus, anderenfalls muß ein Widerstand vor jede Kathode geschaltet werden. Die Leuchtdioden benötigen jeweils einen Strom von 10 bis 20 Milliampere, beim Betrieb mit einer Gleichspannung von 12 Volt bieten sich daher Widerstände mit einer Größe von einem Kiloohm an.

In der gesamten Anlage sind 34 Hauptsignale und 22 Blocksignale installiert, zusammen also 56 Signale mit insgesamt 146 Leuchtdioden. Diese stehen (entgegen der üblichen Konvention) immer in Fahrtrichtung links.