Softwaretechnik zum Zertifizieren von Systemen (080109)

Dozent
PD Dr. Wolfgang Goerigk

Übungen

Folien

Folien 1-88 (4 Folien pro Blatt) [ PDF | Postscript ]
Folien 89-124 (4 Folien pro Blatt) [ PDF | Postscript ]
Folien UML-Metamodell (1 Folie pro Blatt) [ PDF ]
Folien Seminarverwaltung (1 Folie pro Blatt) [ PDF ]
Folien Architekturzentrierte Softwareentwicklung (4 Folien pro Blatt) [ PDF | Postscript ]
Folien Qualitätsmodelle und Zertifizierung Teil 1 (4 Folien pro Blatt) [ PDF ]
Folien Qualitätsmodelle und Zertifizierung Teil 2 (4 Folien pro Blatt) [ PDF ]


Angaben
Vorlesung, 4 SWS, ECTS-Studium, ECTS-Credits: 4,0, Fachgebiet: Praktische Informatik
Zeit und Ort: Di, Mi 14:00 - 16:00,
Dienstag CAP2/RB (Audimax, HS B), Mittwoch: JMS2 (Klingelhösaal).
Beginn DI 6.4.2004

Voraussetzungen / Organisatorisches
Für Studierende mit Haupt- und Nebenfach Informatik im Hauptstudium. Voraussetzungen: Vorlesungen im Grundstudium Informatik

Inhalt
Die Vorlesung soll in Probleme der System- und Softwareverläßlichkeit und des Softwareengineering einführen, auch in höhere objektorientierte Techniken (z.B. mit UML) zur Anforderungsanalyse, Spezifikation und Implementierung, jeweils unter dem Gesichtspunkt der Zuverlässigkeit letztlich konstruierter Systeme. Unter Systemen verstehen wir computerbasierte technische Geräte oder auf einem oder mehreren Computern ablaufende Softwaresysteme, die zum einen aus realen, materiellen, physikalischen Komponenten und zum anderen hochgradig auch aus immateriellen, abstrakten, gedanklichen Komponenten bestehen. Für Fehler sind in den allermeisten Fällen Gedankenfehler beim Entwurf und der Konstruktion ursächlich, und dabei haben Entwurf und Konstruktion der Softwareteile erheblichen Anteil. Um verantwortlich Gütesiegel, Zertifikate, für computerbasierte Systeme vergeben zu können, müssen wir Verfahren kennenlernen und entwickeln, Software auch in industriellem Umfeld korrekt zu konstruieren, Verläßlichkeit zu überprüfen und/oder nachzuweisen und den Nachweis lückenlos zu dokumentieren.

Systeme sollen verläßlich (dependable) sein, d. h. verfügbar (available) sein, auch in Zukunft zuverlässig (reliable) arbeiten, katastrophale wirtschaftliche oder Folgen für Leib und Leben vermeiden (safety), unautorisierte Manipulationen durch Attacken von innen oder außen verhindern (security). Nicht verläßliche Systeme können durch fehlerhafte Systemteile oder -zustände (errors) Ausfälle oder unbeabsichtigtes Verhalten (failures) zeigen. Fehlerverhinderung (fault prevention), Fehlertoleranz (fault tolerance), Beseitigung (fault removal) und auch Fehlervorhersage sind Techniken, um den Fehlerursachen (faults) entgegenzutreten.

Erst ein hohes Maß an Wiederverwendung wird im breiten Anwendungsfeld die hohen Investitionen für Zuverlässigkeit der Produkte (Systeme und Komponenten) und deren Nachweis rechtfertigen. Deshalb ist der Softwareentwicklungs-Prozeß (das Softwareengineering) ebenso wichtig wie die Prüfung der Verläßlichkeit des Produkts selbst. Für letzteres werden u.a. Übersetzer und ihre Verläßlichkeit als Beispiel dienen, da ihre Korrektheit und Zuverlässigkeit im Softwareentwicklungsprozess an zentraler Stelle Bedeutung hat.

Empfohlene Literatur

Weitere Literatur wird in der Vorlesung genannt.

ECTS-Informationen:
Credits: 4,0

Zusätzliche Informationen
Schlagwörter: Softwaretechnik
Erwartete Teilnehmerzahl: 20

Zugeordnete Lehrveranstaltungen
Übungen zu Softwaretechnik zum Zertifizieren von Systemen (080111)
Dozent: Dr. Wolfgang Goerigk
Zeit und Ort: Do 16:00 - 18:00, LMS2 - R.Ü2, Beginn DO 8.4.2004