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Steffen Börm: Veröffentlichungen
2009
[Börm2009]
Steffen Börm:
Construction of data-sparse H2-matrices by hierarchical
compression.
SIAM J. Sci. Comput., 31:1820-1839 (2009)
In vielen Anwendungen, etwa bei der Kompression der Ergebnisse
arithmetischer Operationen oder bei der Konvertierung von per
Kreuzapproximation behandelten Integraloperatoren, sind wir daran
interessiert, eine H2-Matrix aus bereits komprimierten
Teilmatrizen zusammenzusetzen.
Dieser Artikel beschreibt einen effizienten Algorithmus, der
vereinheitlichte Clusterbasen für mehrere H2-Matrizen
konstruiert und es so ermöglicht, sie zu größeren
Einheiten zusammenzufassen.
Mit Hilfe dieser Technik lässt sich der Speicherbedarf bei
vielen Algorithmen deutlich reduzieren, ohne den Rechenaufwand
zu sehr zu erhöhen.
SISC
2008
[Banjai/Börm/Sauter2008]
Lehel Banjai, Steffen Börm und Stefan A. Sauter:
FEM for elliptic eigenvalue problems: How coarse can the coarsest
mesh be chosen? An experimental study.
Computing and Visualization in Science, 11:363-372 (2008)
Die üblichen Fehlerabschätzungen für die Behandlung
von Eigenwertproblemen mit Hilfe von Galerkin-Diskretisierungen,
etwa mittels der Finite-Elemente-Methode, sind asymptotischer Natur:
Sofern die Gitterschrittweite klein genug ist, konvergiert die
Finite-Elemente-Approximation des Eigenvektors mit der optimalen
Rate.
In diesem Artikel untersuchen wir, wie klein "klein genug" eigentlich
ist, indem wir das Eigenwert-Mehrgitterverfahren auf Modellprobleme
anwenden und systematisch die Approximationsgüte verschiedener
Eigenvektoren analysieren.
CVS
[Bendoraityte/Börm2008]
Joana Bendoraityte und Steffen Börm:
Distributed H²-matrices for non-local operators
Computing and Visualization in Science, 11:237-249 (2008)
H²-Matrizen sind eine Technik zur Darstellung vollbesetzter
Matrizen, deren Speicherbedarf, anders als bei der üblichen
Darstellung durch zweidimensionale Arrays, lediglich linear mit
der Anzahl der Unbekannten wächst.
Dadurch wird dieser Zugang sehr attraktiv für die Behandlung
großer Probleme.
Da sehr große Probleme in der Regel mit Hilfe verteilter Rechner
behandelt werden, stellt sich die Frage, wie H²-Matrizen auf
derartigen Architekturen umgesetzt werden können.
Dieser Artikel schlägt eine Vorgehensweise vor, die beweisbar
eine fast perfekte parallele Effizienz erzielt.
CVS
2007
[Börm2007b]
Steffen Börm:
Construction of data-sparse H²-matrices by
hierarchical compression
SIAM Journal of Scientific Computing, 31:1820-1839 (2009)
Aus algorithmischer Sicht besitzen H-Matrizen eine relativ
einfache Struktur: Die Matrix wird in eine Hierarchie von Untermatrizen
zerlegt, und jede Untermatrix wird durch niedrigen Rang approximiert.
Da alle Untermatrizen voneinander unabhängig sind, können viele
Berechnung mit Hilfe sehr einfacher rekursiver Algorithm durchgeführt
werden.
Bei H²-Matrizen wird eine zusätzliche
geschachtelte Hierarchie von Ansatzrämen eingeführt, die die
Effizienz der Darstellung deutlich verbesserm können, aber es bisher
erforderlich machten, Algorithmen so zu entwerfen, dass die Hierarchie
auch bei allen Zwischenergebnissen erhalten bleibt.
In diesem Artikel führe ich eine einfache Technik ein, mit der
sich eine beliebige H-Matrix in eine H²-Matrix
konvertieren lässt, indem alle Teilblöcke zunächst
unabhängig aufgestellt und die Hierarchie der Ansatzräme
dann rekonstruiert wird.
Die resultierenden Verfahren sind ähnlich einfach und flexibel
wie H-Matrix-Algorithmen, benötigen aber bei großen
Problemen wesentlich weniger Speicher, da alle Zwischenergebnisse als
H²-Matrizen dargestellt werden.
MPI Preprint 92/2007
SISC
[Börm/Garcke2007]
Steffen Börm und Jochen Garcke:
Approximating Gaussian processes with H²-matrices
Machine Learning ECML 2007, J. Fürnkranz, S. Dzeroski, H. Blockeel,
J. Ramon, P. Flach, Z.-H. Zhou, D. Roth (Hrsg.), 42-53, Springer 2007
[Börm2007a]
Steffen Börm:
Approximation of solution operators of elliptic partial differential
equations by H- and H²-matrices
Eingereicht bei Numerische Mathematik
Bei der Behandlung elliptischer partieller Differentialgleichungen besteht
ein großer Vorteil hierarchischer Matrizen im Vergleich zu
Mehrgitterverfahren darin, dass sie springende und anisotrope Koeffizienten
ohne besondere Anpassungen der Algorithmen handhaben können.
In diesem Artikel entwickele ich eine verbesserte Variante des ersten
Approximationsresultats von Bebendorf und Hackbusch und zeige, dass
es sich auf H²-Matrizen übertragen lässt
und dadurch der Speicherbedarf deutlich gesenkt werden kann.
MPI Preprint 85/2007
2005
[Börm/Sauter2005]
Steffen Börm und Stefan A. Sauter:
BEM with linear complexity for the classical boundary integral operators
Mathematics of Computation, 74:1139-1177, 2005
Math. Comp.
[Börm2005b]
Steffen Börm:
Adaptive variable-rank approximation of general dense matrices
SIAM Journal of Scientific Computing, 30:148-168, 2007
Verfahren variabler Ordnung nach Sauter haben das Ziel, datenschwache
Approximationen diskretisierter Integraloperatoren zu konstruieren,
die die optimale Komplexität O(n) in der Anzahl n
der Unbekannten erreichen und außerdem dafür sorgen, dass
der Approximationsfehler nicht größer als der
Diskretisierungsfehler ist.
Die Analyse derartiger Verfahren ist in der Regel relativ kompliziert
und hängt stark von dem zugrundeliegenden Problem ab.
In diesem Artikel stelle ich einen Algorithmus vor, der Approximationen
variabler Ordnung für allgemeine Matrizen automatisch bestimmt:
Falls eine gegebene Matrix sich durch eine H²-Matrix
approximieren lässt, wird dieser Algorithmus diese Approximation
ohne weitere Hilfestellung konstruieren.
MPI Preprint 114/2005
SISC
[Börm2005]
Steffen Börm:
Data-sparse approximation of non-local operators by H²-matrices
Linear Algebra and its Applications, 422:380-403, 2007
H²-Matrizen erzielen ihre hohe Effizienz, indem sie eine
geeignet konstruierte geschachtelte Basis zur Approximation der
zulässigen Blöcke einsetzen.
Bei der Anwendung auf klassische Integraloperatoren ergibt sich die
Existenz dieser Basis aus der Taylor-Entwicklung oder Interpolation der
zugrundeliegenden Kernfunktion, in allgemeineren Situationen dagegen ist
die Frage nach der Existenz einer effizienten Basis weniger einfach zu
beantworten.
In diesem Artikel entwickele ich ein theoretisches Grundgerüst,
mit dessen Hilfe sich auch in relativ allgemeinen Situationen die
Frage nach der Existenz geschachtelter Basen analysieren lässt.
Am Beispiel einiger Integral- und Differentialgleichungen demonstriere
ich, wie die Theorie sich einsetzen lässt, um neue
Approximationsresultate zu beweisen.
MPI Preprint 44/2005
LAA
2004
[Börm2004c]
Steffen Börm:
Fast evaluation of eddy current integral operators
Numerical Mathematics and Advanced Applications - ENUMATH 2003,
M. Feistauer, V. Dolejsi, P. Knobloch, K. Najzar (Hrsg.),
151-158, Springer 2004.
[Börm/Grasedyck2004]
Steffen Börm, Lars Grasedyck:
Hybrid cross approximation of integral operators.
Numerische Mathematik, 101:221-249, 2005
Ein beliebter Ansatz zur Konstruktion von Niedrigrang-Approximationen
diskretisierter Integraloperatoren beruht auf der Anwendung von
Kreuzapproximationstechniken nach Tyrtyshnikov und Bebendorf/Rjasanow.
Dieser Ansatz hat den Vorteil, dass eine H-Matrix-Approximation
sehr einfach aus einigen wenigen adaptiv gewählten Matrixeinträgen
konstruiert werden kann.
Bedauerlicherweise gibt es Situationen, in denen der populäre
ACA-Algorithmus fehlschlägt: Es gibt Beispiele, bei denen das
Verfahren meldet, dass eine gute Approximation konstruiert wurde,
obwohl das nicht der Fall ist.
Die Ursache liegt darin, dass während des Übergangs vom
kontinuierlichen zum diskreten Problem zuviel Information verloren geht.
Wir stellen einen modifizierten Zugang vor: Es wird eine
Kreuzapproximation der zugrundeliegenden Kernfunktion berechnet,
und erst diese Approximation wird diskretisiert, um zu einer
H-Matrix zu gelangen.
Wir führen den Beweis, dass dieser Ansatz konvergiert, und
demonstrieren anhand numerischer Beispiele, dass die hybride Technik
schneller und zuverlässiger als ihr Vorläfer ist.
MPI Preprint 68/2004
Num. Math.
[Börm2004b]
Steffen Börm:
H2-matrix arithmetics in linear complexity
Computing 77:1-28, 2006
Einer der wesentlichen Vorteile hierarchischer Matrizen besteht darin,
dass sich mit ihrer Hilfe arithmetische Operationen wie die Addition,
Multiplikation oder Inversion solcher Matrizen in fast lineare
Komplexität approximativ durchführen lassen.
In diesem Kontext bedeutet "fast", dass in Theorie und Praxis
zusätzliche logarithmische Faktoren auftreten.
In diesem Artikel stelle ich Algorithmen vor, mit denen sich diese Faktoren
bei H²-Matrizen vermeiden lassen:
Die beste Approximation der Summe oder des Produkts zweier
H²-Matrizen in einer gegebenen Matrixstruktur kann so
in linearer Komplexität berechnet werden.
Numerische Experimente zeigen, dass die resultierenden Verfahren
wesentlich schneller als die bekannten H-Matrix-Techniken
sein können.
MPI Preprint 47/2004
[Börm2004a]
Steffen Börm:
Approximation of integral operators by H²-matrices
with adaptive bases
Computing, 74:249-271, 2005
Mit Hilfe von Kernapproximationen (etwa per Taylor- oder
Multipol-Entwicklung oder Interpolation) konstruierte H²-Matrizen
enthalten üblicherweise redundante Informationen, weil die
zugrundelegende kontinuierliche Technik besondere Eigenschaften der
Geometrie oder der Diskretisierung nicht berücksichtigen kann.
In diesem Artikel stelle ich zwei Ansätze vor, mit denen sich
die Effizienz verbessern lässt: Die Orthogonalisierung identifiziert
im Zuge der Diskretisierung überflüssig gewordene
Entwicklungsfunktionen, die Rekompression geht einen Schritt weiter
und berücksichtigt auch die Kernfunktion.
MPI Preprint 18/2004
2003
[Börm/Krzebek/Sauter2005]
Steffen Börm, Nico Krzebek und Stefan A. Sauter:
May the singular integrals in BEM be replaced by zero?
Computer Methods in Applied Mechanics and Engineering,
194:383-393, 2005
MPI Preprint 86/2003
[Börm/Hackbusch2003c]
Steffen Börm und Wolfgang Hackbusch:
Hierarchical quadrature of singular integrals
Computing, 74:75-100, 2005
MPI Preprint 50/2003
[Börm/Grasedyck/Hackbusch2003]
Steffen Börm, Lars Grasedyck, Wolfgang Hackbusch:
Hierarchical matrices
Dieses Skript ist die Grundlage der
Winterschulen
über hierarchische Matrizen, die seit 2003 jährlich durch
das Max-Planck-Institut veranstaltet werden.
Beschrieben werden verschiedene Techniken zur Konstruktion von
Niedrigrangapproximationen, Clusterungstechniken, approximative
Arithmetik, Komplexitätsabschätzungen, H²-Matrizen
und die Anwendung dieser Techniken auf Integralgleichungen,
elliptische partielle Differentialgleichungen sowie Anwendungen
aus der Steuerungstheorie.
Außerdem enthält das Skript eine Beschreibung der grundlegenden
und auch einiger der aufwendigeren Funktionen und Strukturen der
HLib.
MPI Lecture Note 21/2003
[Börm/Hackbusch2003b]
Steffen Börm, Wolfgang Hackbusch:
A short overview of H2-matrices
Proceedings in Applied Mathematics and Mechanics, 2:33-36, 2003.
[Börm/Ostrowski2003]
Steffen Börm, Jörg Ostrowski:
Fast evaluation of boundary integral operators arising from an eddy
current problem
Journal of Computational Physics, 193:67-85, 2003.
MPI Preprint 33/2003
J. Comp. Phys.
[Börm2003]
Steffen Börm:
H²-matrices - Multilevel methods for the approximation of integral operators
Computing and Visualization in Science, 7:173-181, 2004.
MPI Preprint 7/2003
[Börm/Hackbusch2003a]
Steffen Börm und Wolfgang Hackbusch:
Approximation of boundary element operators by adaptive H²-matrices
Foundations of Computational Mathematics, Minneapolis 2002,
F. Cucker, R. DeVore, P. Olver und P. Süli (Hrsg.),
London Mathematical Society Lecture Note Series 312:58-75, 2004.
MPI Preprint 5/2003
2002
[Börm/Löhndorf/Melenk2002]
Steffen Börm, Maike Löhndorf und J. Markus Melenk:
Approximation of integral operators by variable-order interpolation
Numerische Mathematik 99:605-643, 2005.
MPI Preprint 82/2002
Num. Math.
[Börm/Grasedyck2002]
Steffen Börm und Lars Grasedyck:
Low-rank approximation of integral operators by interpolation
Computing, 72:325-332, 2004.
MPI Preprint 72/2002
[Börm/Grasedyck/Hackbusch2003]
Steffen Börm, Lars Grasedyck und Wolfgang Hackbusch:
Introduction to hierarchical matrices with applications
Engineering Analysis with Boundary Elements, 27:405-422, 2003.
MPI Preprint 18/2002
[Börm/Hackbusch2003]
Steffen Börm und Wolfgang Hackbusch:
A short overview of H²-matrices
Proceedings in Applied Mathematics and Mechanics, 2:33-36, 2003.
[Börm/Hiptmair2002]
Steffen Börm, Ralf Hiptmair:
Multigrid computation of axisymmetric electromagnetic fields
Advances in Computational Mathematics, 16:331-356, 2002.
2001
[Börm/Grasedyck/Hackbusch2002]
Steffen Börm, Lars Grasedyck, Wolfgang Hackbusch:
An introduction to hierarchical matrices
Mathematica Bohemica, 127(2):229-241, 2002.
MPI Preprint 105/2001
[Börm/Hackbusch2002b]
Steffen Börm, Wolfgang Hackbusch:
H2-matrix approximation of integral operators by
interpolation
Applied Numerical Mathematics, 43:129-143, 2002.
MPI Preprint 104/2001
[Börm/Hackbusch2002a]
Steffen Börm, Wolfgang Hackbusch:
Data-sparse approximation by adaptive H2-matrices
Computing, 69:1-35, 2002.
Während die Konstruktion der bestmöglichen Approximation einer
allgemeinen Matrix durch eine HMatrix eine einfache Anwendung
der Singulärwertzerlegung ist, gestaltet sich die Situation bei
den effizienteren H²-Matrizen deutlich komplizierter, da
die einzelnen Blöcke nicht unabhängig voneinander
behandelt werden können und außerdem die geschachtelte
Struktur der verwendeten Basen sichergestellt werden muss.
In diesem Artikel stellen wir einen Algorithmus vor, der sehr effizient
eine fast optimal H²-Matrix-Approximation konstruiert.
MPI Preprint 86/2001
[Börm2001]
Steffen Börm:
Tensor product multigrid for Maxwell's equation with aligned anisotropy
Computing, 66:321-342, 2001.
[Börm/Hiptmair2001]
Steffen Börm, Ralf Hiptmair:
Analysis of tensor product multigrid
Numerical Algorithms, 26:219-234, 2001.
2000
[Börm/Hackbusch2000]
Steffen Börm, Wolfgang Hackbusch:
Computation of Electromagnetic Fields for a Humidity Sensor
Mathematics - Key Technology for the Future.
Joint Projects between Universities and Industry.
W. Jäger und H.-J. Krebs (Hrsg.), Springer, 2000
Prof. Dr. Steffen Börm
Lehrstuhl Scientific Computing,
Institut für Informatik
Christian-Albrechts-Universität, 24118 Kiel
GPG Public Key (fingerprint AC87 49F3 30F3
A582 0014 7838 6F62 95D7 CDDA 1F98)
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