Studienführer 2007
Inhalt
- Überblick
- Was ist Informatik?
- Berufliche Aspekte
- Erfolgreich Informatik studieren
- Informatikstudium in Kiel
- Bachelor-Studiengang Informatik (B.Sc.)
- Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)
- Master-Studiengang Informatik (M.Sc.)
- Diplomstudiengang Informatik (Dipl.-Inf.)
- Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang
- Zwei-Fächer-Master-Studiengang
- Erweiterungsfach Informatik an Gymnasien
- Informatik als Nebenfach zu anderen Studiengängen
- Zertifikatsstudium Informatik
- Informatik-Forschungsgruppen in Kiel
- Forschungs- und Dienstleistungsprofil
- Anschriften, Termine und Hinweise
- Postanschriften
- Professoren
- Geschäftszimmer des Instituts
- Prüfungsamt Informatik
- Prüfungsausschuss für den Ingenieurstudiengang Informatik
- Studienberatung
- Hinweise
- Fachschaftsvertretung
- Die Studiengänge im Überblick
- Bachelor-Studiengang Informatik
- Masterprogramme für den Master-Studiengang Informatik
- Anpassungen im Diplomstudiengang Informatik
- Informatik-Studienpläne ohne detaillierte Nebenfachpläne
- Studienpläne der Nebenfächer des Diplomstudiengangs Informatik:
- Studienplan für das Lehrfach Informatik an Gymnasien
- Studiengänge mit dem Nebenfach Informatik
- Kursprogramm für das Informatikzertifikat
- Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Informatik
- Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik
- Prüfungsordnung für den Master-Studiengang Informatik
- Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Informatik
- Prüfungsordnung für Zwei-Fächerstudiengänge Informatik
- Studienordnung für das Erweiterungsfach Informatik
- Praktikumsordnung für den Diplom-Studiengang Informatik
| Redaktionelle Arbeiten: | Dr. Friedemann Simon |
| Dr. Erich Valkema | |
| Verantwortlich für den Inhalt: | Prof. Dr. Michael Hanus |
Fassung vom 1. Oktober 2007
Überblick
Dieser Studienführer soll Interessierten an dem Fach Informatik und Studierenden dieses Faches den Einstieg in das Informatikstudium bzw. in eine sinnvolle Ausgestaltung ihres Informatikstudiums an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erleichtern. Nach einigen einführenden Bemerkungen über die Informatik und über den Arbeitsmarkt für Informatikberufe gibt dieser Studienführer eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Möglichkeiten, in Kiel Informatik zu studieren. Ergänzt wird diese Information durch eine Auflistung der Forschungsgruppen am Kieler Informatikinstitut. Am Schluss findet man wichtige Adressen und zusätzliche Hinweise. Im Anhang sind detaillierte Studienpläne und die zugehörigen Prüfungsordnungen zu finden. Für weitere Fragen wende man sich an den Studienberater für die Informatikstudiengänge, Herrn Dr. F. Simon (Tel. 0431-880-7264), in Prüfungsangelegenheiten an das Prüfungsamt Informatik (Tel. 0431-880-7510, 0431-880-7520).
Was ist Informatik?
Ein Beitrag von Prof. Dr. Volker Claus für die Gesellschaft für Informatik e.V (GI) vom 15.5.2003 zu der Frage ,,Was ist Informatik¿`, nachzulesen unter Web-Adresse der Gesellschaft für Informatik http://www.gi-ev.de schließt mit der Bemerkung, dass Informatik eine facettenreiche Struktur- und Methodenwissenschaft mit endlos erscheinenden Anwendungsmöglichkeiten ist. Aus der ersten Auflage des Studien- und Forschungsführers Informatik der GI ist der folgende Abschnitt entnommen:
,,Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen - insbesondere der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern. Sie und die Technologie der Datenverarbeitungssysteme bilden die Grundpfeiler der Datenverarbeitung.
Die Informatik erforscht die grundsätzlichen Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und die allgemeinen Methoden der Anwendung solcher Verfahren in den verschiedensten Bereichen. Ihre Aufgabe ist es, durch Abstraktion und Modellbildung von speziellen Gegebenheiten sowohl der technischen Realisierung existierender Datenverarbeitungsanlagen als auch von Besonderheiten spezieller Anwendungen abzusehen und dadurch zu den allgemeinen Gesetzen, die der Informationsverarbeitung zugrunde liegen, vorzustoßen sowie Standardlösungen für Aufgaben der Praxis zu entwickeln. Die Informatik befasst sich deshalb mit
- der Struktur, der Wirkungsweise, den Fähigkeiten und den
Konstruktionsprinzipien von Informationsverarbeitungssystemen
- Strukturen, Eigenschaften und Beschreibungsmöglichkeiten von
Informationen und von Informationsverarbeitungsprozessen
- Möglichkeiten der Strukturierung, Formalisierung und
Mathematisierung von Anwendungsgebieten sowie der Modellbildung und
der Simulation.
Dabei spielen Untersuchungen über die Effizienz der Verfahren und über Sinn und Nutzen ihrer Anwendung in der Praxis eine wichtige Rolle.``
,,Informatik ist zusammen mit Nachrichten- und Kommunikationstechnik einer der Grundpfeiler der Informationstechnologie, die wiederum eine der heutigen und zukünftigen Schlüsseltechnologien ist - eine besondere Rolle hat die Informationstechnologie, weil sie eine Querschnittstechnologie ist, die in vielen unterschiedlichen Technologiebereichen ein wesentliches Hilfsmittel zur Erzielung von Leistungs- und Produktivitätsfortschritten und zur Qualitätsverbesserung ist.
Energieeinsparungen, alternative Technologien, Humanisierung der Arbeitswelt, Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen, Verbesserung der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, Arbeitszeitverkürzungen etc. sind ohne die Entwicklungen der Informatik und der Informationstechnik kaum möglich.
Die Anwendungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Informatik und der Informationstechnik sind so vielfältig und zahlreich, dass eine enorme Steigerung der Anwendungen und ein Eindringen der Informatik in alle Bereiche von Wirtschaft und Verwaltung und in viele Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens vorauszusehen ist.
In diesem Potenzial liegen auch große Gefahren - die Informatik als Wissenschaft, die Anwender der Informationstechnik und die von ihr mittelbar und unmittelbar Betroffenen sind sich dessen bewusst. Forschung über Auswirkungen der Informationstechnik und über wissenschaftliche und technische Möglichkeiten zur Verhinderung negativer Auswirkungen spielen deshalb eine wichtige Rolle.``
,,Die Informatiker sind sich bewusst, dass eine angemessene Auseinandersetzung mit möglichen gesellschaftlichen Verflechtungen ihrer Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sich nicht darauf beschränken kann, mögliche negative Auswirkungen und Gefahren des Einsatzes von Informatik-Instrumenten aufzuzeigen und Lösungsvorschläge zur Vermeidung oder Eindämmung der als negativ eingeschätzten Auswirkungen auszuarbeiten. Eine angemessene Auseinandersetzung mit dieser Thematik setzt vielmehr auch einen eigenen konstruktiven Beitrag und eine positiv formulierte Zielsetzung voraus, die sich an einem kulturellen Wertesystem orientiert, das die Gestaltung humaner Lebens- und Umweltbedingungen in den Mittelpunkt stellt.``
Berufliche Aspekte
Das Universitätsstudium der Informatik verbindet eine breite, theoretisch fundierte Grundausbildung mit dem Erwerb berufsspezifischer Kenntnisse und Fertigkeiten. Eine solide, wissenschaftsbezogene Ausbildung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, auch nach dem Abschluss des Studiums mit der wissenschaftlichen Entwicklung Schritt halten zu können. Eine solche Ausbildung ist gerade für die später in der Praxis Arbeitenden der beste Schutz vor einer möglichen Arbeitslosigkeit, die durch die Veränderungen des Tätigkeitsbereiches, des Berufsbildes, des Arbeitsmarktes und der wirtschaftlichen Lage droht.
Folgende Tätigkeitsbereiche lassen sich unterscheiden:
- In der Datenverarbeitungsindustrie: Entwurf und Entwicklung von Software, Entwicklung von Datenverarbeitungssystemen, Entwurf und Entwicklung spezieller Hardware, Konfigurierung von anwenderspezifischen Hardware/Software-Systemen, Tätigkeit in der Unternehmensberatung, Arbeit im Vertrieb und Management, Tätigkeit als Ausbilder.
- Beim DV-Anwender: Pflege und Weiterentwicklung von Software (z. B. Betriebssysteme, Datenbanksysteme, Kommunikations-Software), Beteiligung an System- und Einsatzplanungsaufgaben, Systemanalyse, Entwicklung benutzerspezifischer Anwendungsprogrammsysteme, Tätigkeit als Ausbilder.
- In der Forschung: Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Datenverarbeitungssystemen und von neuen Datenverarbeitungsverfahren sowie an der Erschließung neuer Anwendungsgebiete für Rechner.
- In der Ausbildung: Lehre an Universitäten, Fachhochschulen,
Pädagogischen Hochschulen, Gymnasien, Fach-, Berufs- und
Gewerbeschulen, Berufsbildungszentren.
Dabei ist zu beachten, dass der weitaus größte Bedarf an Informatikern im Bereich der anwendungsorientierten Informatik besteht und zwar vor allem für betriebswirtschaftliche, mathematisch-technische und auch für ingenieurwissenschaftliche Anwendungen.
Eine Einschätzung der aktuellen Arbeitsmarktlage kann man Studien von Dr. Werner Dostal1entnehmen. Dort wird festgestellt, dass auch jetzt Absolventen mit einem Hochschulstudium wesentlich bessere Chancen am Arbeitsmarkt haben als andere Personen. Entscheidend für eine erfolgreiche Bewerbung um einen (Informatik-)Arbeitsplatz ist nicht nur das selbstverständlich geforderte Fachwissen und eine solide Kenntnis seiner wissenschaftlichen und technischen Grundlagen, wobei Letzteres eine wichtige Basis für das notwendige lebenslange Lernen ist; es gibt nur wenige Berufe, die vom lebenslangen Lernen so geprägt sind wie Tätigkeiten im Bereich der Informatik. Wichtig sind auch weitere Schlüsselqualifikationen wie Fähigkeit zur Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit und Kontaktbereitschaft. Für den beruflichen Erfolg ist außerdem Einsatzbereitschaft, Mobilität und eine ständige Lern- und Veränderungsbereitschaft erforderlich.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Berufsaussichten für Absolventen eines Informatikstudiums wieder gut sind, sofern solide theoretische Grundlagen und fachliche Breite, ergänzt durch gute Kenntnisse in mindestens einem Anwendungsgebiet (Nebenfachstudium) und praktische Kenntnisse (Praktika, Industriepraktikum) während der Ausbildung erworben wurden. Ein Auslandssemester ist vorteilhaft, der Studienberater für die Informatikstudiengänge gibt gerne Auskunft über die verschiedenen Möglichkeiten.
Erfolgreich Informatik studieren
Das Studium ist nach seiner Wortbedeutung mühsam, es verlangt eine intensive Beschäftigung mit dem in den Lehrveranstaltungen dargebotenen Stoff. Problemlösen ist die zentrale Thematik des Informatikstudiums, darum geht es vor allem in den Übungen und in den Praktika. Als Erstes werden die Studienanfängerinnen und Studienanfänger erkennen, dass sie nicht jedes ihnen gestellte Problem alleine lösen können. Sie brauchen Diskussionspartner, denen sie den Stand ihres Nachdenkens vortragen, mit denen sie das gestellte Problem gemeinsam analysieren können und mit denen sie dann versuchen, eine Lösung zu finden. Diese Partner sind ihre Kommilitonen und die Lehrenden. Wichtig ist, dass über die Probleme nachgedacht und diskutiert wird. Mit der Zeit entwickelt sich daraus ein strukturiertes Arbeiten im Team und es entwickelt sich eine immer größer werdende Selbständigkeit im Lösen der Aufgaben, die dann zu einem erfolgreichen Studienabschluss führt.
Die Studierenden werden bei diesem Vorgehen auch ihre Fähigkeiten und Neigungen erkennen. Sie sollten sich bemühen herauszufinden, welches Gebiet der Informatik ihnen besonders zusagt. Falls aber nach der fast selbstverständlichen Anfangsunzufriedenheit über die Schwierigkeiten des Problemlösens sich auf Dauer kein Erfolg einstellt, sollten die Studierenden auch einen Studienwechsel in Betracht ziehen. Der Grad des Studienerfolgs kann anhand der zu erwerbenen Leistungsnachweise kontrolliert werden.
Neben der Informatikfachausbildung sollten die Studierenden auch das reichhaltige Bildungsangebot einer Universität wahrnehmen. Auch wenn schon durch die Anlage des Fachstudiums der Erwerb einiger der genannten Schlüsselqualifikationen gefördert wird, so gibt es hier viele Möglichkeiten, das Studium über die Fachgrenzen hinaus sinnvoll zu ergänzen. Ein Studiensemester im Ausland erweitert ebenfalls den Horizont weit über das Thema Informatik hinaus. Ebenso ist ein früher Kontakt zu Firmen, z.B. als Praktikant, sehr geeignet, das spätere berufliche Umfeld kennen zu lernen.
Informatikstudium in Kiel
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bietet seit dem Wintersemester 1969/70 einen Diplomstudiengang für Informatik an, sie gehört damit zu den ersten Universitäten in Deutschland, die einen Informatikstudiengang eingerichtet haben. Der Diplomstudiengang mit bisher ca. 1000 Absolventen wird nun durch Studiengänge mit Bachelor- und Master-Abschlüssen ersetzt. Seit dem Wintersemester 2006/07 werden in den Diplomstudiengang keine Anfänger mehr aufgenommen.
Die Universität ist eine Campus-Universität, alle für das Informatikstudium benötigten Einrichtungen liegen benachbart auf dem Campus. Dazu gehören das Institut für Informatik mit allen Praktikumsräumen, die Fachbibliothek mit einem großen Monographien- und Fachzeitschriftenbestand, die Übungsräume und die Hörsäle. Auch die Mensa, das Studierendensekretariat, das Studentenwerk, die Fachschaft, Einkaufsmöglichkeiten und Bushaltestellen befinden sich in unmittelbarer Nähe des Institutsgebäudes. Ein konzentriertes Arbeiten ohne lange Wege ist damit garantiert. Bis auf die Medizin und die Elektrotechnik sind auch die Institute aller Nebenfächer auf dem Campus. Einen Lageplan findet man unter http://www.uni-kiel.de/lageplan.
Jeder Informatikstudentin und jedem Informatikstudenten wird zu Anfang des Studiums ein Dozent der Informatik als Mentor zugeordnet. Der Mentor steht als Ansprechpartner für alle fachlichen und für alle sonstigen, das Studium betreffende Fragen zur Verfügung.
Die fachlichen Schwerpunkte des Informatikstudiums überdecken den ganzen Bereich der sogenannten Kerninformatik von der theoretischen Informatik über die praktische und die technische Informatik bis zur angewandten Informatik. Einen Überblick über die Forschungsschwerpunkte geben die Informationen zu den Forschungsgruppen im nächsten Kapitel.
Das Institut bietet seit dem WS 2001/2002 einen Bachelor-Studiengang Informatik mit dem Abschluss ,,Bachelor of Science`` an und seit dem Wintersemester 2005/2006 einen darauf aufbauenden Master-Studiengang Informatik. Mit Beginn des Wintersemesters 2007/08 werden zusätzlich ein Bachelor-Studiengang ,,Wirtschaftsinformatik``, ein Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang und ein Zwei-Fächer-Master-Studiengang angeboten. In den Zwei-Fächer-Studiengängen können zwei Fächer gleichrangig nebeneinander studiert werden. Außer den genannten Studiengängen ist das Fach Informatik Neben- oder Anwendungsfach in vielen Studiengängen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Insgesamt bietet das Institut für Informatik folgende Studienprogramme an:
- Bachelor-Studiengang Informatik
- Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik
- Master-Studiengang Informatik
- Diplomstudiengang Informatik (auslaufend)
- Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang Informatik
- Zwei-Fächer-Master-Studiengang Informatik
- Erweiterungsfach Informatik (Lehramt an Gymnasien)
- Nebenfachausbildung in Informatik
- Zertifikatsstudium in Informatik
Nach dem Master- oder Diplomstudium kann ein Promotionsstudium
(Abschlussgrad ,,Dr.-Ing.`` oder ,,Dr.rer.nat.``) angeschlossen werden.
Näheres über die Bachelor-Studiengänge, über die
Master-Studiengänge und über den Diplomstudiengang ist den
jeweiligen Prüfungsordnungen (Anhänge
,
,
,
,
und
der Promotionsordnung der Technischen
Fakultät (http://www.tf.uni-kiel.de) zu entnehmen.
Der Studienbeginn für die Informatikstudiengänge ist in der Regel im
Wintersemester; der Beginn zum Sommersemester ist möglich. Die
Studienplätze werden durch die Universität Kiel
vergeben. Termine und Fristen können bei der
Universitätsverwaltung (http://www.uni-kiel.de) und beim Dekanat erfragt
werden, die Adressen sind im Abschnitt
genannt.
Zum Studium der Informatik kann nur zugelassen werden, wer das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, einer einschlägigen fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis besitzt. Hilfreich für das Studium sind gute Sprachkenntnisse (vor allem Englisch) und Freude an der Beschäftigung mit Mathematik. Es wird deshalb dringend empfohlen, Mathematik und möglichst auch Physik bis zum Abitur zu belegen.
Im Wintersemester 2006/2007 (Stichtag 22.12.2006 ) waren 631 Studierende mit Hauptfach Informatik eingeschrieben, davon 127 im ersten Semester. Seit 1973 wurden 953 Diplome (Dipl.-Inf.), 41 Diplome (Dipl.-Ing.) und 8 Bachelor-Urkunden verliehen (Stand 1.10.2007). Fast alle Absolventen der letzten Jahre hatten zum Zeitpunkt der Zeugnisausgabe bereits einen Arbeitsplatz. Weitere Daten können dem Almanach der Technischen Fakultät entnommen werden.
Bachelor-Studiengang Informatik (B.Sc.)
Charakteristika:- berufsqualifizierender Kurzstudiengang
- international anerkannter Abschluss
- umfangreiche Übungen und Praktika im Umgang mit Informatik-Methoden
Allgemeine Bemerkungen zum Studiengang
Der akkreditierte Bachelor-Studiengang führt innerhalb eines Systems gestufter Abschlüsse in drei Jahren zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss im Fach Informatik. Dieser Abschluss soll den Absolventinnen und Absolventen ermöglichen, eine auf wissenschaftlicher Grundlage beruhende selbstständige Tätigkeit auf verantwortungsvollen Positionen in Wirtschaft und Verwaltung auszuüben. Sie sind dann in der Lage, Methoden, Werkzeuge und Systeme der Informatik zur Lösung praxisrelevanter Probleme systematisch einzusetzen.
Der Bachelor-Studiengang ist ein modularisierter Studiengang, in dem 180 Leistungspunkte nach dem ECT-System2 erworben werden müssen. Module sind thematisch in sich abgeschlossene Lehreinheiten, aus denen sich der Studiengang zusammensetzt. Das Studium umfasst Pflichtmodule (unterteilt in Grund- und Aufbaumodule) im Umfang von 118 Leistungspunkten, Wahlpflichtmodule und ein abschließendes Projektmodul. Der Umfang der einzelnen Module liegt in der Regel zwischen vier und neun Leistungspunkten.
In den Grundmodulen werden durch verschiedene Arten und Formen der Lehrveranstaltungen, insbesondere durch Praktika, grundlegende Kenntnisse und Techniken der Programmierung, der Algorithmen und Datenstrukturen sowie der Hardwarestrukturen von Rechnern und Rechnernetzen einerseits und grundlegende Kenntnisse mathematischer Strukturen andererseits vermittelt, die für die Modellbildung und für das Verständnis von Konstruktionsprinzipien in der Informatik unerlässlich sind.
In den Aufbaumodulen werden u.a. durch geeignete Praktika die Hard- und Softwarekenntnisse, die in den Grundmodulen erworben wurden, gefestigt und erweitert. Daneben werden aber auch in Aufbaumodulen die theoretischen und mathematischen Kenntnisse (einschließlich der Kenntnisse in mathematischer Logik) erweitert.
In den Wahlpflichtmodulen werden bestimmte Bereiche der Informatik, ihrer Anwendungsgebiete oder Themen aus interdisziplinären Schwerpunkten nach Wahl der Studierenden behandelt. Hier plant das Institut, ein breites Spektrum an Vertiefungsmöglichkeiten anzubieten. Dieses wird ergänzt durch eine große Zahl von Anwendungsgebieten, die durch das universitäre Umfeld ermöglicht wird. Geeignete strukturierte Lehrangebote für die Wahlpflichtmodule werden im Internet bekannt gegeben und aktualisiert. Zur Zeit werden strukturiere Angebote aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften (BWL), Rechtswissenschaften, Elektrotechnik und Psychologie bereit gehalten.
Ein Projektmodul schließt zusammen mit der Erstellung einer Bachelorarbeit (Bachelor-Thesis) den Bachelor-Studiengang ab. Hier sollen die Studierenden in wirklichkeitsnaher Projektarbeit z.B. ein komplexes Software-System entwickeln und dabei Arbeits- und Verhaltensweisen einüben, die zur Bewältigung einer solchen Aufgabe im Team nötig sind. Die Bachelorarbeit hängt thematisch mit dem Projekt zusammen und wird im Rahmen des Projektes angefertigt.
Aufbau des Studiengangs
In den ersten beiden Semestern werden acht Grundmodule, in den beiden folgenden Semestern werden acht Aufbaumodule studiert. Jedes der ersten vier Semester enthält ein Praktikumsmodul. Daneben sind in den ersten vier Semestern Wahlpflichtmodule aus einem Anwendungsgebiet im Umfang von mindestens zehn Leistungspunkten zu studieren.
Den Studierenden wird dringend empfohlen, nach dem zweiten Studienjahr ein zweimonatiges, einschlägiges Industriepraktikum durchzuführen. Durch das Industriepraktikum wird den Studierenden Gelegenheit gegeben, schon während des Studiums einen Einblick in die spätere berufliche Praxis zu erhalten. Die dort gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen sollen die Motivation für das Studium fördern, individuelle Schwerpunkte im letzten Studienjahr setzen helfen und den Übergang in das Berufsleben erleichtern.
Im fünften und im sechsten Semester sind neben einem Aufbaumodul drei (Informatik-) Wahlpflichtmodule auszuwählen, die zusammen mit einem weiteren Praktikumsmodul zu einem Projektmodul führen, das im sechsten Semester zusammen mit einer schriftlichen Ausarbeitung das Bachelor-Studium abschließt. Daneben sind zusätzlich Wahlpflichtmodule aus einem Anwendungsgebiet zu studieren, so dass sich insgesamt ein Umfang von zehn bis zwanzig Leistungspunkten im Anwendungsgebiet ergibt.
Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung unmittelbar im Anschluss an die letzte Lehrveranstaltung des Moduls abgeschlossen. Modulprüfungen bestehen aus Klausuren, mündlichen Prüfungen oder sonstigen Leistungskontrollen, deren Art zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls von der Dozentin oder dem Dozenten bekannt gegeben wird. Pro Leistungspunkt dauert eine mündliche Modulprüfung in der Regel fünf bis zehn Minuten, eine schriftliche Modulprüfung in der Regel zwanzig bis dreißig Minuten. Die entsprechenden Paragraphen der Bachelorprüfungsordnung sind dabei zu beachten.
Die Projektmodulprüfung besteht aus einem Vortrag über die geleistete Projektarbeit und einer anschließenden Diskussion, die auf Themen des wissenschaftlich-technischen Umfeldes des Projektes ausgeweitet werden kann. Die Projektmodulprüfung soll nicht länger als sechzig Minuten dauern.
Für jedes erfolgreich absolvierte Modul werden abhängig von dem geforderten Arbeitsaufwand Leistungspunkte vergeben. Darüber hinaus wird die Qualität der Prüfung mit einer Note bewertet.
Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)
Charakteristika:- berufsqualifizierender Kurzstudiengang mit wirtschaftswissenschaftlicher Komponente
- international anerkannter Abschluss
- umfangreiche Übungen und Praktika im Umgang mit Informatik-Methoden
Allgemeine Bemerkungen zum Studiengang
Der Bachelor-Studiengang führt in drei Jahren zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss im Fach Wirtschaftsinformatik. Dieser Abschluss soll den Absolventinnen und Absolventen ermöglichen, eine auf wissenschaftlicher Grundlage beruhende selbstständige Tätigkeit auf verantwortungsvollen Positionen in Wirtschaft und Verwaltung auszuüben, in der wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse besonders relevant sind. Sie sind dann in der Lage, Methoden, Werkzeuge und Systeme der Informatik zur Lösung praxisrelevanter Probleme systematisch einzusetzen.
Der Bachelor-Studiengang ist ein modularisierter Studiengang, in dem 180 Leistungspunkte erworben werden müssen. Module sind thematisch in sich abgeschlossene Lehreinheiten, aus denen sich der Studiengang zusammensetzt. Das Studium umfasst Informatik-Pflichtmodule (Grund-, Aufbau- und Spezialmodule) im Umfang von 98 Leistungspunkten, BWL-Pflichtmodule im Umfang von 27 Leisungspunkten, Recht-Pflichtmodule im Umfang von 11 Leistungspunkten, Wahlpflichtmodule (Informatik 24 LP, BWL 4 LP) und ein abschließendes Projektmodul.
In den Grundmodulen werden durch verschiedene Arten und Formen der Lehrveranstaltungen, insbesondere durch Praktika, grundlegende Kenntnisse und Techniken der Programmierung, der Algorithmen, der Datenstrukturen und der Mathematik vermittelt. Hinzu kommen Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, des Unternehmensführung und des Finanzwesens.
In den Aufbaumodulen und in weiteren speziellen Modulen werden die in den Grundmodulen erworben Kenntnisse gefestigt und erweitert. Insbesondere werden auch die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vertieft und jurististische Kenntnisse, die die rechtlichen Aspekte des Umgangs mit Daten und ihrer Kommunikation beleuchten, vermittelt.
In den Wahlpflichtmodulen der Informatik und der BWL werden bestimmte Bereiche dieser Fächer behandelt. Hier steht ein breites Spektrum an Vertiefungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Ein Projektmodul schließt zusammen mit der Erstellung einer Bachelor-Arbeit (Bachelor-Thesis) den Bachelor-Studiengang ab. Hier sollen die Studierenden in wirklichkeitsnaher Projektarbeit z.B. ein komplexes Software-System entwickeln und dabei Arbeits- und Verhaltensweisen einüben, die zur Bewältigung einer solchen Aufgabe im Team nötig sind. Die Bachelor-Arbeit hängt thematisch mit dem Projekt zusammen und wird im Rahmen des Projektes angefertigt.
Aufbau des Studiengangs
In den ersten beiden Semestern werden acht Grundmodule, in den beiden folgenden Semestern werden sechs Aufbaumodule studiert. Jedes der ersten drei Semester enthält ein Praktikumsmodul. Daneben sind in den ersten vier Semestern sieben wirtschaftswissenschaftliche und rechtswissenschaftliche Module zu absolvieren.
Den Studierenden wird dringend empfohlen, nach dem zweiten Studienjahr ein zweimonatiges, einschlägiges Industriepraktikum durchzuführen. Durch das Industriepraktikum wird den Studierenden Gelegenheit gegeben, schon während des Studiums einen Einblick in die spätere berufliche Praxis zu erhalten. Die dort gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen sollen die Motivation für das Studium fördern, individuelle Schwerpunkte im letzten Studienjahr setzen helfen und den Übergang in das Berufsleben erleichtern.
Im fünften und im sechsten Semester sind neben einem Seminarmodul, drei Recht-Module und einem Projektvorbereitungsmodul zwei Wahlpflichtmodule Informatik, ein Wahlpflichtmodul Wirtschaftsinformatik und zwei Wahlpflichtmodule Wirtschaftswissenschaften zu absolvieren. Diese Wahlpflichtmodule sollten so ausgewählt werden, dass ein Studienschwerpunkt gebildet werden kann. Das Projektvorbereitungsmodul bildet eine Grundlage für das Projektmodul, das im sechsten Semester zusammen mit einer schriftlichen Ausarbeitung das Bachelor-Studium abschließt.
Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung unmittelbar im Anschluss an die letzte Lehrveranstaltung des Moduls abgeschlossen. Modulprüfungen bestehen aus Klausuren, mündlichen Prüfungen oder sonstigen Leistungskontrollen, deren Art zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls von der Dozentin oder dem Dozenten bekannt gegeben wird. Pro Leistungspunkt dauert eine mündliche Modulprüfung in der Regel fünf bis zehn Minuten, eine schriftliche Modulprüfung in der Regel zwanzig bis dreißig Minuten. Die entsprechenden Paragraphen der Bachelor-Prüfungsordnung sind dabei zu beachten.
Die Projektmodulprüfung besteht aus einem Vortrag über die geleistete Projektarbeit und einer anschließenden Diskussion, die auf Themen des wissenschaftlich-technischen Umfeldes des Projektes ausgeweitet werden kann. Die Projektmodulprüfung soll nicht länger als sechzig Minuten dauern.
Für jedes erfolgreich absolvierte Modul werden abhängig von dem geforderten Arbeitsaufwand Leistungspunkte vergeben. Darüber hinaus wird die Qualität der Prüfung mit einer Note bewertet.
Master-Studiengang Informatik (M.Sc.)
Charakteristika:- intensive Ausbildung in den Grundlagen der Informatik
- umfangreiche Übungen und Praktika im Umgang mit Informatik-Methoden
- breites Spektrum an Anwendungsfächern
Allgemeine Bemerkungen zum Studiengang
Seit dem Wintersemester 2005/2006 wird ein viersemestriger
Master-Studiengang Informatik angeboten, der auf dem
Bachelor-Studiengang Informatik aufbaut.Der Master-Studiengang soll
Kandidatinnen und Kandidaten vertiefte Fähigkeiten und Methoden der
Informatik vermitteln, wissenschaftliche Kenntnisse erweitern und
verfestigen und die Grundlagen für die Heranbildung des wissenschaftlichen
Nachwuchses legen. Dabei sollen die sichere Beherrschung der
Prinzipien und Methoden der Informatik zu eigenverantwortlichem
Handeln befähigen und Grundlage für eine kontinuierliche und
kritische Auseinandersetzung mit den Entwicklungen des Faches sein.
Die Auswahl der Lehrinhalte trägt den Entwicklungen des Faches
Informatik Rechnung und wird als ,,Master-Programm`` jeweils
rechtzeitig bekannt gegeben oder in Absprache mit einer
Fachvertreterin oder einem Fachvertreter individuell für
Studierende zusammengestellt. Beipiele für Master-Programme finden
sich im Abschnitt
.
Aufbau des Studiengangs
Im ersten Studienjahr sind vertiefende Module zu absolvieren, die
einerseits die theoretischen Grundlagen, z.B. algorithmisch -
mathematisch geprägte Grundlagen ausbauen und andererseits das
Informatikfachwissen verbreitern und vertiefen. Die Auswahl der
Lehrinhalte anhand der Kriterien ,,Vertiefende theoretische
Grundlagen``, ,,Vertiefende Informatikgrundlagen`` und ,,Informatik
der Systeme`` erfolgt im Rahmen fester Masterprogramme oder wird
individuell zwischen den Studierenden und seinem Berater, dem ,,Academic
Advisor``, abgestimmt und festgelegt.
Ein Fünftel der Arbeitszeit der Studierenden in den ersten drei Semestern ist reserviert für den Erwerb fachübergreifender Kompentenzen und für den Erwerb von Kenntnissen in einem integrierten Anwendungsfach. Hier stehen den Studierenden grundsätzlich alle Fachangebote unserer Universität zur Verfügung. Die bisher sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Fakultäten und Instituten unserer Universität im Rahmen des Diplomstudiengangs Informatik (für 19 Nebenfachangebote gibt es z.Z. detaillierte Studienpläne) soll im Rahmen des Master-Studiengangs fortgesetzt werden. Entsprechende Modulangebote der jeweiligen Fächer sind inzwischen vorhanden oder in Vorbereitung.
Die Auswahl der Pflichtmodule erfolgt, wie oben schon angedeutet, im engen Kontakt mit einem Academic Advisor, der insbesondere im Hinblick auf die angestrebte Vertiefungsrichtung sowohl die Module für die fachliche Vertiefung vorschlägt als auch darauf achtet, dass die fachliche Breite gewährleistet ist. Spätestens nach zwei Semestern erhält die Masterkandidatin oder der Masterkandidat einen ,,Research Advisor``, der dann auch die Master-Thesis betreuen wird. Die genannten Betreuer werden vom Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit dem Direktorium bestellt.
Im zweiten Studienjahr werden neben dem Erwerb weiterer Kenntnisse im integrierten Anwendungsfach spezielle Vertiefungsmodule absolviert, deren Inhalte Basis für die Forschungsarbeit im Rahmen der Master-Thesis sind und den Wissensstand vergößern.
Diplomstudiengang Informatik (Dipl.-Inf.)
Charakteristika:- intensive Ausbildung in den Grundlagen der Informatik
- umfangreiche Übungen und Praktika im Umgang mit Informatik-Methoden
- breites Spektrum an Anwendungsfächern
Allgemeine Bemerkungen zum Studiengang
Mit der Einrichtung des konsekutiven Bachelor-Master-Studiengangs werden vom Wintersemester 2007/2008 an keine Studienanfängerinnen und keine Studienanfänger mehr für den Diplomstudiengang Informatik immatrikuliert. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger werden weiterhin aufgenommen.
Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt einerseits auf den theoretischen Grundlagen und den grundsätzlichen Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und andererseits auf deren Anwendung in unterschiedlichen Bereichen. Deshalb sind sowohl eine fundierte mathematische und theoretische Ausbildung als auch eine intensive Ausbildung in einem Nebenfach (Anwendungsfach) wesentliche Bestandteile des Studiengangs. Die Vielfalt der in Kiel studierbaren Nebenfächer (als Anwendungsbereiche) fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die gerade für Studierende des Studiengangs Informatik wegen der starken Durchdringung anderer Fachgebiete mit Informationstechnik wichtig ist.
Als Nebenfach (Anwendungsfach) kann eines der Fächer
Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Geographie, Infrastrukturen für den
elektronischen Markt, Mathematik, Medienpädagogik,
Medizin, Meteorologie, Musikwissenschaft, Phonetik, Physik,
Psychologie, Rechtswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre
und Volkswirtschaftslehre gewählt werden. Andere
Nebenfächer (wie z.B. Fächer der Philosophischen
Fakultät) können auf Antrag genehmigt
werden. Hier steht den Studierenden das Fächerangebot aller neun
Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zur Verfügung.
Für die oben genannten sechzehn Nebenfächer aus fünf Fakultäten
gibt es detailliert ausgearbeitete Studienpläne, die bezüglich des
Umfangs, des Inhalts und der Semesterplanung auf das Hauptfach Informatik
abgestimmt sind und damit ein zielstrebiges Studium ermöglichen
(siehe Anhang Seite
).
Für weitere Nebenfächer sind solche Studienpläne in Vorbereitung.
Die Nebenfächer sind bezüglich des Umfangs und der Prüfungen voll in
das Hauptstudium Informatik integriert. Diese Integration zeichnet sich
auch dadurch aus, dass Diplomarbeiten mit Themenstellungen aus dem
Anwendungsgebiet (z. B. aus der Medizintechnik oder aus der Betriebswirtschaftslehre)
durchgeführt werden können.
Dieses reichhaltige Angebot an Nebenfächern wird, wie die Statistiken belegen, von den Studierenden des Diplomstudiengangs Informatik in der vollen Breite angenommen. Die intensive Ausbildung in dem gewählten Nebenfach (ca. 28 Semesterwochenstunden (SWS) für das Nebenfach bei einem Gesamtstudienumfang von ca. 165 SWS), verstärkt durch Lehrveranstaltungen aus einem weiteren, nichttechnischen Wahlfach (wie z.B. Vorlesungen über Datenschutz), macht die Studierenden mit Problemstellungen und deren Lösungsmethoden vertraut, die weit über das Fach Informatik hinausgehen. Durch die individuelle Wahl des Nebenfachs haben somit die Studierenden die Möglichkeit, auf den Bedarf an ausgebildeten Informatikern in neuen Tätigkeitsfeldern oder Anwendungsgebieten unmittelbar zu reagieren. Diese Flexibilität, ermöglicht durch die geltende Prüfungsordnung und durch das breite Angebotsspektrum aller Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität, ist ein wesentliches Charakteristikum des Diplomstudiengangs Informatik in Kiel und ist so nur in einem breiten, universitären Umfeld möglich.
Die Studierenden des Diplomstudiengangs Informatik qualifizieren sich nach eigener Wahl auf den grundlegenden Gebieten der Informatik und in der informatiknahen Mathematik. So besuchen sie z. B. Lehrveranstaltungen über Algorithmik und Kryptographie; Programmiersprachen und ihre Übersetzer; Datenbanken und Software-Engineering; Betriebssysteme und Rechnerarchitektur. Das Lehrangebot aus allen Informatikkernbereichen (Theoretische Informatik, Praktische Informatik, Technische Informatik und Angewandte Informatik) steht zur Auswahl. Die Lehrveranstaltungen, die dynamisch an die Entwicklung im Informatikbereich angepasst werden, enthalten hinreichend viele attraktive Angebote, die den Absolventen einen erfolgreichen Berufsstart sichern. Durch die individuelle Wahl eines Nebenfachs haben die Studierenden des Diplomstudiengangs (wie bereits oben erwähnt) die Möglichkeit, sich für den Einsatz in einem Anwendungsbereich, der weitgehend den eigenen Fähigkeiten und der Marktnachfrage entspricht, zu qualifizieren.
Die Anbindung an die Praxis erfolgt seit vielen Jahren in Form von Fortgeschrittenen- und Projektpraktika, häufig auch im Rahmen der Diplomarbeit. Aber nicht nur die Form der Wissensvermittlung, sondern auch deren Inhalte sind entscheidend für eine langjährige Praxisrelevanz. Die Kieler Informatik hat immer darauf Wert gelegt, dass die Lehre in allen Anwendungsgebieten auf guten theoretischen und mathematischen Kenntnissen basiert. Die Absolventen erlernen also nicht nur handwerkliche Fähigkeiten für den Umgang mit modernen Technologien, sondern vor allem die methodischen Grundlagen, deren Kenntnisse entscheidend dafür sind, dass neue Entwicklungen in der Hard- und Software schnell absorbiert werden können. Erst hierdurch wird eine Flexibilität erreicht, wie sie der Arbeitsmarkt für hochqualifizierte und mobile Kräfte verlangt. Die langjährigen Erfahrungen in einem Tätigkeitsfeld mit sehr starken technologischen Veränderungen zeigen nämlich, dass neue, anwendungsorientierte Techniken während des Berufslebens dann leicht erlernt werden können, wenn das theoretische Fundament, das im späteren Berufsleben nur noch mit Mühe ausgebaut werden kann, bereits im Studium gelegt worden ist.
Aufbau des Studiengangs
In den Anfangssemestern wird neben der Einführung in die Grundlagen
der Informatik ein großes Gewicht auf die mathematische
Grundausbildung einschließlich der Mathematischen Logik gelegt.
In den Informatik-Vorlesungen werden im
Wesentlichen folgende Gebiete behandelt: Strukturen, Eigenschaften und
Darstellungen von Information und Algorithmen zu deren Verarbeitung,
Einführung in die Programmierung, Verarbeitung von Programmen in
einem Rechner, logische
Struktur und Funktionsweise von Rechnern, Berechenbarkeit und
Komplexität, organisatorische Grundprinzipien der
Informationsverarbeitung.
In den Übungen, überwiegend mit praktischer Arbeit am Rechner, wird der Vorlesungsstoff vertieft und gefestigt. Eine aktive und regelmäßige Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist daher zur Erreichung des Studienzieles erforderlich. Hierbei hat sich das am Institut für die Übungen eingerichtete Tutorensystem (Tutoren sind vorwiegend Studierende in den Abschlusssemestern) bewährt. In den Übungen werden in kleinen Gruppen nicht nur die richtigen Lösungen der gestellten Aufgaben präsentiert, sondern es wird unter Anleitung der Tutoren geübt, wie Lösungen gefunden werden könnnen. Insbesondere werden Lösungsversuche der Studierenden, an denen sie gescheitert sind, individuell untersucht, damit sie lernen, weshalb ihr Lösungsansatz nicht zum Ziel geführt hat und was zu tun ist, um auch den von ihnen eingeschlagenen Weg gangbar zu machen.
Das Hardware-Praktikum, zu dessen Teilnahme auch der Besuch der Vorlesung ,,Digitale Systeme`` notwendig ist, ist in zwei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe behandelt die physikalischen Eigenschaften der Schaltelemente für digitale Logik. In der zweiten Gruppe werden digitale Schaltungen als Teile eines Rechners untersucht.
Das Software-Praktikum ist dem systematischen Entwurf größerer Software-Komponenten gewidmet. Dieses Praktikum, wie auch alle Praktika im Haupstudium, wird als Teamarbeit durchgeführt, dadurch wird neben der fachlichen auch soziale Kompetenz erworben.
Der genaue Studienaufbau für Grund- und Hauptstudium kann den
Musterstudienplänen (Anhang S.
) entnommen werden.
Diese enthalten Mindestanforderungen, die durch zusätzliche
Lehrveranstaltungen ergänzt werden können.
Nach der Diplom-Vorprüfung, die nach dem 4. Semester abgelegt werden sollte, können sich die Studierenden - im Rahmen der Erfordernisse der Diplomprüfungsordnung und der Studienordnung - ihren Studienschwerpunkt selbst wählen; insbesondere sollten sie sich bald, möglichst bis zum 7. Semester, mit den Mitgliedern des Lehrkörpers zur Beratung über den Studienschwerpunkt, aus dem später die Diplomarbeit hervorgehen soll, in Verbindung setzen.
Einen besonderen Wert besitzen in diesem Studienabschnitt (Hauptstudium) die über verschiedene Themen abgehaltenen Seminare. Sie geben dem Studierenden die Möglichkeit, sich in Spezialgebiete der Informatik einzuarbeiten und sich in der Darstellung wissenschaftlicher Sachverhalte zu üben. Darüber hinaus wird der Besuch des Informatik-Kolloqiums und der Informatik-Oberseminare empfohlen, in denen über neueste Forschungsergebnisse und Entwicklungen berichtet wird.
Fortgeschrittenenpraktika dienen dazu, Studierende an das Bewältigen komplexer Probleme und Projekte in der Informatik heranzuführen. Die Projektarbeit führt an Fragestellungen heran, die in den Vorlesungen nicht in der genügenden Breite behandelt werden können, und bereitet u.a. durch die Vorgabe von Zeitplänen auf die spätere Berufspraxis vor.
Das Industriepraktikum (alternativ ist die Vorlage einer Studienarbeit möglich) soll während des Studiums einen Einblick in die spätere berufliche Praxis geben. Die dort gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen sollen die Motivation für das Studium fördern, individuelle Schwerpunkte im Studium setzen helfen und den Übergang in das Berufsleben erleichtern. Die praktische Tätigkeit ist daher eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium im Hinblick auf die spätere berufliche Tätigkeit und damit ein wesentlicher Bestandteil des Studiengangs.
Die Studienarbeit soll den Studierenden Gelegenheit geben, im Rahmen eines Projektes projekttypische Arbeiten kennenzulernen. Eine wesentliche Komponente wird die Dokumentation der durchgeführten Arbeiten sein. In diesem Sinne ist die Studienarbeit eine wichtige Vorübung für das Verfassen von technisch-wissenschaftlichen Texten, wie sie in der beruflichen Praxis von Informatikern erwartet werden. Die thematischen Schwierigkeiten sind bei der Studienarbeit so eingegrenzt, dass die Arbeit in drei Monaten durchgeführt werden kann.
Das Angebot an Lehrveranstaltungen ist so gehalten, dass nach dem Studium von acht Semestern die Diplomarbeit angefertigt werden kann. In der Diplomarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, ein Problem aus der gewählten Fachrichtung selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
Während des Hauptstudiums sollten auch Auslandssemester in Erwägung gezogen werden. Da die im Ausland erworbenen Leistungsnachweise in der Regel anerkannt werden, verlängert ein solches Semester nicht das Studium, ist aber im Hinblick auf die gewonnenen Erfahrungen eine wesentliche Bereicherung des Studiums.
Im Übrigen wird auf das zu jedem Semester herausgegebene
elektronische Vorlesungsverzeichnis
http://www.univis.uni-kiel.de sowie auf die Möglichkeit der Studienberatung
(S.
) verwiesen.
Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang
Charakteristikum:
- qualifizierte Ausbildung in Informatik und einem weiteren Fach
- Profilbildungsmöglichkeit: Lehramt an Gymnasien
Allgemeine Bemerkungen zum Studiengang
Der Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang Informatik soll in erster Linie Lehramtskandidatinnen und -kandidaten eine solide fachwissenschaftliche Ausbildung im Umfang eines Lehr- und Lernvolumens von 70 Leistungspunkten vermitteln. Um auch für den Zwei-Fächer-Bachelorabschluss, der nicht auf das Lehramt zielt, eine hinreichende Berufsqualifikation zu erreichen, sind die vermittelten fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten von zentraler Bedeutung. Hinzu kommen Module aus dem Profilierungsbereich im Umfang von 30 Leistungspunkten. Für das Profil ,,Lehramt`` sind fachdidaktische Module vorgesehen, während für das Profil ,,Fachergänzung`` weitere Fachmodule eines der beiden Fächer auch Module, die andere Kompetenzen vermitteln, gewählt werden können.
Aufbau des Studiengangs
In den ersten beiden Studienjahren werden im Fachgebiet Informatik Grundlagenmodule aus dem Bereich Rechner- und Softwaresysteme angeboten, die in Verbindung mit Praktikumsmodulen solide Kenntnisse von Informatiksystemen vermitteln. Im dritten Studienjahr werden dann theoretische und Konzepte aus der Logik vermittelt, die es dann erlauben, die Struktur und die Realisierung komplexer Systeme, wie Betriebs- und Datenbanksysteme, zu verstehen. Im elektronischen Vorlesungsverzeichnis http://www.univis.uni-kiel.de sind die Lehr- und Lernziele der einzelnen Module detailliert beschrieben.
Zwei-Fächer-Master-Studiengang
Charakteristikum:
- wissenschaftliche Vertiefung in Informatik und in einem weiteren Fach
- Profilbildungsmöglichkeit mit dem Abschluss als Master of Education (M.Ed.)
Allgemeine Bemerkungen zum Studiengang
In dem Zwei-Fächer-Master-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education werden neben der Erweiterung der Sachkompetenz im Fach Informatik und in einem weiteren Fach pädagogische und didaktische Kompetenzen erworben, damit die Absolventen ihr Fachwissen sach- und methodenkompetent vermitteln können. Darüber hinaus sind die erworbenen Kenntnisse über das methodische Vorgehen bei der Analyse von Problemen und der Entwicklung von Algorithmen einschließlich ihrer formalen Präzisierung eine wichtige, fächerübergreifende Kompetenz für den Unterricht an Schulen.Der Zwei-Fächer-Master-Studiengang Informatik mit dem Abschluss Master of Science oder Master of Arts bereitet die Studierenden auf Berufsfelder vor, in denen solide Kenntnisse der Informatik und eines weiteren Faches erforderlich sind. Dieses Studienangebot soll der zunehmenden Nachfrage nach fundierten Informatikkenntnissen in unterschiedlichen Fachgebieten dadurch Rechnung tragen, dass unterschiedliche Fachausbildungen mit der Informatikausbildung gekoppelt werden können.
Aufbau des Studiengangs
In dem Zwei-Fächer-Master-Studiengang mit dem Abschluss Master of
Education sind zur Erweiterung der Fachkompetenz im Fach Informatik drei
Master-Wahlpflichtmodule mit insgesamt 25 Leistungspunkten aus unterschiedlichen Gebieten zu
absolvieren, wobei die praktische Informatik vertreten sein
muss. Außerdem ist ein Wahlpflichtmodul aus einem
Anwendungsgebietgebiet der Informatik nachzuweisen, das sich mit
sozialen, ökonomischen oder gesellschaftspolitischen Auswirkungen der
Informatik befasst. In Betracht kommen z.B. Module zum Thema Datenschutz,
Medienrecht, e-Commerce. Diese Module werden grundsätzlich nur im
engen Kontakt mit dem Academic Advisor (vergl. die Ausführungen im
Abschnitt
) aus dem Gesamtangebot aller Mastermodule des
Instituts ausgewählt. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist die
Verbreiterung des Fachwissens und die Verwendbarkeit der Inhalte im Unterricht.
In dem Zwei-Fächer-Master-Studiengang mit dem Abschluss Master of Science oder Master of Arts sind zur Vertiefung und Verbreiterung der Fachkompetenz im Fach Informatik zwei Module über vertiefende Informatikgrundlagen, ein umfangreiches Praktikum und ein Informatikseminar erfolgreich zu absolvieren. Zusätzlich sind in der stärker systemorientierten Variante zwei Module über Informatiksysteme, in der stärker theorieorientierten Variante zwei Module über vertiefende theoretische Grundlagen nachzuweisen. Die Auswahl der Module erfolgt unter der Kontrolle eines Fachberaters (Academic Advisor und Research Advisor). Der Studiengang umfasst in beiden Fächern jeweils Module im Umfang von 45 Leistungspunkten. Hinzu kommt im vierten Semester ggf. eine Master-Arbeit im Imfang von 30 Leistungspunkten.
Erweiterungsfach Informatik an Gymnasien
Charakteristikum:
- qualifizierte Lehrbefähigung in Informatik
Mit diesem Lehrangebot kann Informatik als sogenanntes Erweiterungsfach (neben zwei anderen Unterrichtsfächern) gemäß der Landesverordunung über die Ersten Staatsprüfungen der Lehrkräfte (Prüfungsordnung Lehrkräfte I - POL I) studiert werden.
Dieser Studiengang (Anhang S.
) basiert auf Modulen,
die im Bachelor-Studiengang Informatik und in dem
Diplomstudiengang Informatik
Verwendung finden. Hinzu kommen Fachdidaktiklehrveranstaltungen im
Umfang von ca. 8 Semesterwochenstunden. Der Gesamtumfang dieses
Studiengangs beträgt ca. 68 Semesterwochenstunden.
Informatik als Nebenfach zu anderen Studiengängen
Charakteristika:- Erwerb von Informatikkenntnissen in anderen Studiengängen
- Einführung in Methoden zur Gewinnung von Informationen (z.B. Datenbanken, Internet)
Zertifikatsstudium Informatik
Charakteristikum:- Bereitstellung von Informatikkenntnissen als Zusatzqualifikation
Ziel des vom Institut für Informatik angebotenen Zertifikatsstudiengangs in Informatik ist es, sowohl Grundlagenkenntnisse in Informatik als auch Kentnisse über wichtige Anwendungsgebiete der Informatik zu vermitteln; dabei ist ein wesentlicher Aspekt der Erwerb von Fertigkeiten im Umgang mit informationstechnischen Systemen und Anwendungssoftware.
Die Bausteine des Studiums sind sogenannte Module, die jeweils aus einer Vorlesung und einem darauf abgestimmten Computerpraktikum bestehen. Als Einführung dient ein einwöchiges Blockpraktikum.
Es werden zwei aufeinander aufbauende Grundmodule (Grundlagen und Programmierung) angeboten und verschiedene weiterführende Wahlmodule (Informationssysteme, Daten- und Rechnernetze einschließlich Internet und Intranetze, Multimediale Systeme, objektorientierte Programmierung, etc.). Zum Erwerb des Zertifikats müssen die beiden Grundmodule und zwei Wahlmodule belegt und die zugehörigen Praktika erfolgreich absolviert werden.
Die von in Wissenschaft und Forschung tätigen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts durchgeführten Module werden regelmäßig angeboten, wodurch sich den Interessenten die Möglichkeit eröffnet, den Besuch der Veranstaltungen auf ihre persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.
Dieses Angebot wendet sich vorrangig an Studentinnen und Studenten, die im Rahmen ihres Fachstudiums keine oder nur geringe Informatikkenntnisse erwerben.
Informatik-Forschungsgruppen in Kiel
Die Informatik-Forschungsgruppen des Instituts für Informatik sind in zwei benachbarten Gebäuden auf dem Campus der Universität untergebracht. Das Hauptgebäude des Instituts befindet sich in der Hermann-Rodewald-Straße 3, weitere Forschungsgruppen befinden sich in dem Gebäude Christian-Albrechts-Platz 4 (Verwaltungshochhaus).
Theoretische Informatik
Leitung: Prof. Dr. Thomas Wilke (Tel.: 0431-880-7511, Sek.: -7510)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 10. OG.
Forschungsschwerpunkte:
IT-Sicherheit: kryptographische Protokolle (Anforderungsspezifikationen, Entwurf, Analyse)
Logik in der Informatik und Verifikation: theoretische Grundlagen
Automatentheorie, insbesondere Automaten auf unendlichen Objekten, sowie algebraische Theorie formaler Sprachen.
Theorie der Parallelität
Leitung: Prof. Dr. Klaus Jansen (Tel.: 0431-880-7501, Sek.: -7500)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 10. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Effiziente Algorithmen; Approximative, Randomisierte und On-line Algorithmen; Parallele Algorithmen; Komplexitätstheorie; Algorithmische Fragen bei Kommunikationsnetzwerken; Ablaufplanungen und Scheduling auf parallelen Maschinen; Mehrdimensionale Packungen; Disjunkte Pfade, Färbungen von Graphen.
Programmiersprachen und Übersetzerkonstruktion
Leitung: Prof. Dr. Michael Hanus (Tel.: 0431-880-7271, Sek.: -7270)Emeritus: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Langmaack (Tel.: 0431-880-7273)
Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 7. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Programmiersprachen: Entwurfsprinzipien, Typsysteme, Semantik, Übersetzerkonstruktion; Programmanalyse: Datenflussanalyse und abstrakte Interpretation, Programmoptimierung, partielle Verifikation von Programmen; Programmierumgebungen: Systeme und Werkzeuge zur Programmerstellung, Testen und Fehlersuche; Hochsprachen zur zuverlässigen Softwareerstellung: funktionale, logische, objektorientierte und nebenläufige Programmiersprachen, und deren Integration und Anwendung zum Entwurf komplexer Systeme; Anwendungen programmiersprachlicher Konzepte: Internetprogrammierung, E-Learning, Programmierung eingebetteter Systeme.
Rechnergestützte Programmentwicklung
Leitung: Prof. Dr. Rudolf Berghammer (Tel.: 0431-880-7272, Sek.: -7270)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 7. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Grundlagen der Programmierung: Semantik von Programmiersprachen, Algebraische Spezifikationen, Methoden und Kalküle zur formalen Programmerstellung, Programmsysteme zur rechnergestützten Entwicklung und Verifikation, Visualisierung funktionaler Berechnungen; Relationale Methoden in der Informatik: Relationenalgebra und ihre ROBDD-basierte Mechanisierung, Relationale Semantik und Spezifikation, Einsatz relationaler Methoden bei der Algorithmenentwicklung; Algorithmische Ordnungs- und Graphentheorie: Formale Entwicklung ordnungs- und graphentheoretischer Algorithmen, Anwendung von Relationen zur Lösung ordnungs- und graphentheoretischer Probleme, Prototyping und Visualisierung.
Technologie der Informationssysteme
Leitung: Prof. Dr. Bernhard Thalheim (Tel.: 0431-880-4472, Sek.: -4471)apl.-Prof. Dr. Hans-Joachim Klein (Tel.: 0431-880-4463)
Ort: Hermann-Rodewald-Straße 3, 2. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Modellierung von Datenbankanwendungen als integrierte Entwicklung von Strukturierung, Funktionalität und Interaktivität; Datenbank-basierte adaptive Web-Dienste und Content-Management-Systeme; Konstruktionslehre für große und leistungsfähige Informationssysteme; Theorie, Praxis und Pragmatik des Datenbankentwurfes; Analyse, Synthese und graphische Darstellung von Polyedertopologien in Kristallstrukturen; Anwendungen intelligenter, datenbank-basierter, heterogener, verteilter und hochverfügbarer Systeme.
Multimediale Systeme der Informationsverarbeitung
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Reinhard Koch (Tel.: 0431-880-4484, Sek.: -4474)Ort: Hermann-Rodewald-Straße 3, 1. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Methoden zur Behandlung verschiedener Medien wie Audio, Video, Bilder, Graphiken und Text; Komponenten, Dienstleistungen und Anwendungen verteilter multimedialer Systeme; Methoden der 2D- und 3D-Computer Graphik; Repräsentation und Rekonstruktion von 3D-Szenen; Behandlung der Mensch-Maschine Interaktion in einem Virtual Reality Labor.
Angewandte Informatik (Wirtschaftsinformatik)
Leitung: Prof. Dr. Andreas Speck (Tel.: 0431-880-1573)Ort: Hermann-Rodewald-Straße 3, 2. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Modellierung, Entwicklung und Generation betrieblicher Anwendungen; Geschäftsprozesse, deren Modellierung und Ausführung; Verifikation und Validierung von Entwürfen und Systemen;
Anwendungsbeispiele: eCommerce-Systeme, netzwerkbasierte Informationssysteme sowie betriebliche Systeme wie Produktions-, Planungs- und Steuerungssysteme (PPS)
Forschung in Kooperation mit Hochschul- und Industriepartnern
Kommunikationssysteme
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Norbert Luttenberger (Tel.: 0431-880-7291, Sek.: -7280)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 11. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Mobile Kommunikation und Sicherheit; Kommunikationssysteme für das Ubiquitous Computing; Schutz sensibler Daten.
Technische Informatik
Leitung: Prof. Dr. Manfred Schimmler (Tel.: 0431-880-4480, Sekr.: -4481)Ort: Hermann-Rodewald-Straße 3, 3. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Parallele Algorithmen und Architekturen; Architektur feinkörniger Parallelrechner und hybrider Parallelrechner; Computer Arithmetik für Spezialanwendungen, insbesondere aus dem Bereich der Kryptographie; Massiv parallele Lösungen für Fragestellungen der Bioinformatik; Hardware-Algorithmen für die modulare Multiplikation und Exponentiation.
Softwaretechnologie
Leitung: Prof. Dr. Willem-P. de Roever (Tel.: 0431-880-3732, Sek.: -3734)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 12. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Kompositionelle Theorien für kommunikationsbasierte und zustandsbasierte Nebenläufigkeit und Verfeinerung; Vereinheitlichung von Programmverfeinerungstechniken; Grundlagen der Beweisführung über verteilte Algorithmen; Formalisierung von Entwurfsmethoden für die Industrie (Z, Synchrone Sprachen, Echtzeit) und ihre Ausführbarkeit; Entwicklung von formalen Semantiken, Spezifikations- und Verifikationsmethoden und Verifikationswerkzeugen für nebenläufige und eingebettete Systeme in europäischen Forschungsprojekten.
Echtzeitsysteme/Eingebettete Systeme
Leitung: Prof. Dr. Reinhard von Hanxleden (Tel.: 0431-880-7281, Sek.: -7290)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 11. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Modellbasierter Entwurf von Echtzeitsystemen; Visualisierung komplexer reaktiver Systeme; Einsatz von Echtzeitsystemen im Automotive-Bereich, in Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizintechnik; Synchrone Sprachen; Reaktive Prozessoren.
Kognitive Systeme
Leitung: Prof. Dr. Gerald Sommer (Tel.: 0431-880-7540, Sek.: -7541)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 13. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Attentives Bewegungssehen und okulomotorisches Verhalten; Visuomotorischer Kompetenzerwerb eines Robotersystems; Signalkodierung, Repräsentation und Strategie attentiven Objekterkennens Entwicklung technischer, visuell wahrnehmender Systeme; gesamtheitliche Betrachtung von Kognition, Wahrnehmung und Handeln biologischer Systeme; Verhaltensbasierte Entwurf visueller Systeme; Zusammenführung von Künstlicher Intelligenz, Neuroinformatik, Computervision und Robotik.
Praktische Mathematik
Leitung: N.N. (Tel.: 0431-880-7470, Sek.: -7471)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 9. OG.
Der Lehrstuhl befindet sich zurzeit im Besetzungsverfahren.
Diskrete Optimierung
Leitung: Prof. Dr. Anand Srivastav (Tel.: 0431-880-7252, Sek.: -1172)Ort: Christian-Albrechts-Platz 4, 8. OG.
Forschungsschwerpunkte:
Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der effizienten Lösung diskreter endlicher Optimierungsprobleme. Gegenstand der Forschung sind randomisierte und derandomisierte Algorithmen mit vielfachen Anwendungen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften, effiziente Algorithmen für Multicast-Netzwerke sowie die kombinatorische und analytische Diskrepanztheorie und Aspekte der analytischen Komplexitätstheorie.
Forschungs- und Dienstleistungsprofil
Über das Forschungsprofil des Instituts im Einzelnen
informieren die Interneteinträge (home-pages) der
Forschungsgruppen des Instituts (http://www.informatik.uni-kiel.de)
Neben dem umfangreichen Ausbildungsangebot für Studierende werden vom Institut auch inneruniversitäre Dienstleistungen und Ausbildungsprogramme getragen, und es haben sich durch die Forschungsschwerpunkte des Instituts sowohl Kooperationen mit der Industrie als auch mit wissenschaftlichen Einrichtungen ergeben. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) in Kiel wird z.B. seit einigen Jahren eine Langzeitweiterbildung für Gymnasiallehrer im Fach Informatik durchgeführt. Genauere Hinweise auf die zahlreichen Projekte im interdisziplinären Bereich können ebenfalls den Internetseiten der einzelnen Forschungsgruppen des Instituts entnommen werden.
Von den zahlreichen Industriekooperationen seien hier nur solche erwähnt, die mit Unternehmen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin durchgeführt werden. Hier gibt es zum Teil schon langjährige Kooperationen mit den Firmen b+m Informatik AG (Kiel), Baltic Online Computer GmbH(Kiel), dataport (Altenholz), Fa. Schering AG (Berlin), DeltaT (Hamburg), Dräger (Lübeck), Vossloh IT (Kiel), HBT (Hamburg), MAK Data System GmbH (Kiel), Philips Medizintechnik (Hamburg), EADS Airbus (Hamburg), eCONNEX AG (Kiel) und PPI Financial Systems (Kiel). Durch die Industriepraktika bei den hiesigen Firmen entstehen auf der Basis von Diplomarbeiten weitere Kontakte, die dann in Einzelfällen intensiviert werden.
Anschriften, Termine und Hinweise
Stand: 1. Oktober 2007
Postanschriften
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-00
Internet-Adresse: http://www.uni-kiel.de
Technische Fakultät
Kaiserstraße 2
24143 Kiel
Internet-Adresse: http://www.tf.uni-kiel.de
Dekan: Prof. Dr. Manfred Schimmler Tel.: 0431/880-6001, -6068 (Sekr.)
Institut für Informatik
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Prof. Dr. Rudolf Berghammer Tel.:
0431/880-7272, -7270 (Sekr.)
Institutsadresse:
Christian-Albrechts-Platz 4
24118 Kiel
Geschäftszimmer, Tel.: 0431/880-4473
e-mail: as@informatik.uni-kiel.de
Internet-Adresse: http://www.informatik.uni-kiel.de
Forschungsgruppen im Hauptgebäude des Instituts:
Multimediale Systeme der Informationsverarbeitung (Tel.:
0431-880-4474)
Technologie der Informationsverwaltung (Tel.: 0431-880-4471);
Angewandte Informatik (Wirtschaftsinformatik) (Tel.: 0431-880-1573);
Technische Informatik (Tel.: 0431-880-4481);
Hermann-Rodewald-Str. 3
24118 Kiel
Forschungsgruppen im Verwaltungshochhaus:
Kognitive Systeme (Tel. 0431/880-7541);
Angewandte Informatik (Wirtschaftsinformatik) (z.Zt. unbesetzt);
Softwaretechnologie (Tel.: 0431-880-3734);
Echtzeitsysteme/Eingebettete Systeme (Tel. 0431/880-7290);
Kommunikationssysteme (Tel. 0431/880-7280);
Theoretische Informatik (Tel. 0431/880-7510);
Theorie der Parallelität (Tel. 0431/880-7500);
Praktische Mathematik (Tel. 0431/880-7471);
Diskrete Optimierung (Tel. 0431/880-1172);
Programmiersprachen und Übersetzerkonstruktion
(Tel. 0431/880-7270);
Rechnergestützte Programmentwicklung (Tel. 0431/880-7270);
Christian-Albrechts-Platz 4
24118 Kiel
Professoren
| Prof. Dr. Rudolf Berghammer (geschäftsführendes Vorstandsmitglied) | 880-7272 |
| Prof. Dr. Michael Hanus | 880-7271 |
| Prof. Dr. Reinhard von Hanxleden | 880-7281 |
| Prof. Dr. Klaus Jansen | 880-7501 |
| Prof. Dr. Hans-Joachim Klein (apl.) | 880-4463 |
| Prof. Dr.-Ing. Reinhard Koch | 880-4484 |
| Prof. Dr.-Ing. Norbert Luttenberger | 880-7291 |
| Prof. Dr. Willem-P. de Roever | 880-3732 |
| Prof. Dr. Manfred Schimmler | 880-4480 |
| Prof. Dr. Gerald Sommer | 880-7540 |
| Prof. Dr. Andreas Speck | 880-1573 |
| Prof. Dr. Anand Srivastav | 880-7252 |
| Prof. Dr. Bernhard Thalheim | 880-4472 |
| Prof. Dr. Thomas Wilke | 880-7511 |
| Emeriti: | |
| Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Langmaack | 880-7273 |
| Prof. Dr. Peter Kandzia (pens.) | 880-7273 |
| Prof. Dr. Werner Kluge (pens.) |
Geschäftszimmer des Instituts
Geschäftsführung: Dr. Ina PfannschmidtSekretariat: Änne Straßner,
Christian-Albrechts-Platz 4, Zimmer 1202
Tel.: 880-4413, -4473 (Sekr.)
Fax : 880-7618
e-mail: ip@informatik.uni-kiel.de, as@informatik.uni-kiel.de
Prüfungsamt Informatik
Geschäftsführung: Dr. Erich ValkemaSachbearbeiterin: Margrit Krause (Diplominformatik), Tel.: 880-7510, e-mail: pruefungsamt@informatik.uni-kiel.de
Sachbearbeiterin: Brigitte Scheidemann (B.Sc., M.Sc., Zertifikat), Tel.: 880-7520, e-mail: pruefungsamt@informatik.uni-kiel.de
Christian-Albrechts-Platz 4, Zimmer 1014/1015
Prüfungsausschuss Informatik
für den Diplomstudiengang, den
Bachelor-Studiengang Informatik, den Bachelor-Studiengang
Wirtschaftsinformatik und für die Zwei-Fächer-Bachelor- und
Masterstudiengänge Informatik:
Prof. Dr. Michael Hanus (Stellvertreter: Prof. Dr. Andreas Speck)
Prof. Dr. Thomas Wilke (Stellvertreter: Prof. Dr. Bernhard Thalheim)
Prof. Dr. Volker Wrobel (Stellvertreterin: Prof. Dr. Birgit Friedl)
Dr. Erich Valkema (Stellvertreter: Dr. Friedemann Simon)
Oliver Fleischmann (Stellvertreterin: Franziska Grohmann)
Vorsitzender: Prof. Dr. Michael Hanus (Stellvertreter: Prof. Dr. Thomas Wilke)
Prüfungsausschuss für den Ingenieurstudiengang Informatik
| Prof. Dr.-Ing. Reinhard Koch, Vorsitzender |
| Prof. Dr.-Ing. Norbert Luttenberger |
| Prof. Dr. Reinhard von Hanxleden |
| Prof. Dr.-Ing. Werner Rosenkranz |
| (Stellvertreter: Prof. Dr.-Ing. Heinz Dirks) |
| Dr. Friedemann Simon (Stellvertreter: Dr. Erich Valkema) |
| Studentin: Ariane Nouidui-Tchagou (N. N., Stellvertr.) |
| Student: Daniel Jung (N. N. Stellvertr.) |
| Geschäftsführung: | Prof. Dr.-Ing. Reinhard Koch, | |
| e-mail: rk@mip.informatik.uni-kiel.de | Tel.: 880-4484 | |
| Sachbearbeiterin: | Silvia Schuchardt, | |
| e-mail: sis@tf.uni-kiel.de | Tel.: 880-6006 |
Studienberatung
Dr. Friedemann Simon
Christian-Albrechts-Platz 4, Zimmer 703
Tel.: 880-7264, e-mail: fs@informatik.uni-kiel.de,
Sprechstunden: mittwochs und freitags 10-11 Uhr
Hinweise
Das Personal- und Vorlesungsverzeichnis der Universität Kiel ist im örtlichen Buchhandel erhältlich. Es enthält Informationen über Bewerbungsverfahren für Studienplätze, über die Immatrikulation, die angebotenen Lehrveranstaltungen und allgemeine Hinweise für das Studium sowie ein Verzeichnis des Personals und der Einrichtungen der Universität. Die Daten zu den Lehrveranstaltungen einschließlich zugehöriger Kommentare ebenso wie über das Personal und die Einrichtungen der CAU können auch dem Informationssystem der Universität (UnivIS) entnommen werden: http://univis.uni-kiel.de. Da diese Angaben ständig überarbeitet werden, können sie aktueller sein als das gedruckte Vorlesungsverzeichnis.Die jeweils aktuellen Fristen für die Immatrikulation stehen im Vorlesungsverzeichnis, im Internet unter http://www.uni-kiel.de oder können bei der Universitätsverwaltung erfragt werden.
Die Zeit und der Ort von Lehrveranstaltungen, Meldetermine zu Prüfungen, Prüfungstermine und weitere wichtige Informationen werden im Institut (Informationsbrett in der 10. Etage des Verwaltungshochhauses) und im Internet (http://www.informatik.uni-kiel.de unter dem Stichwort ,,Prüfungsamt`` veröffentlicht.
Die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) bezweckt die Förderung der Informatik in Forschung und Lehre, ihrer Anwendungen und der Fortbildung auf diesem Gebiet. Die Mitgliedschaft in der GI steht zu einem ermäßigtem Beitrag auch Studierenden offen und beinhaltet den Bezug der Zeitschrift ,,Informatik-Spektrum``. Weitere Informationen über die GI und Aufnahmeanträge sind erhältlich beim Kieler Vertrauensdozenten der GI, Herrn Prof. Dr. W.-P. de Roever.
Fachschaftsvertretung
Die Fachschaftsvertretung Informatik (fälschlicherweise spricht man von der ,,Fachschaft Informatik``, was eigentlich alle Studierenden dieser Fachrichtung beinhaltet) besteht aus einigen Studentinnen und Studenten der Informatik. Sie vertritt gemeinsam mit der Fachschaft Mathematik die Interessen der Studierenden nach außen, also beispielsweise gegenüber einzelnen Professoren, dem Institut für Informatik und der Technischen Fakultät als Ganzes. Selbstverständlich sind die gewählten Fachschaftsvertreter auch in vielen Gremien der Christian-Albrechts-Universität tätig.Sicher interessanter ist die Tatsache, dass die Fachschaftsvertreter ein breites Serviceangebot bereithalten: Sie geben eine Erstsemesterbroschüre ,,VEKTOR`` heraus, sammeln Prüfungsprotokolle und alte Klausuren und halten diese auf ihrer Homepage bereit, führen Vorlesungsumfragen durch und veranstalten Partys. Auch bei Fragen und Problemen rund ums Studium steht die Fachschaftsvertretung gerne zur Verfügung. Wer näheres über die Fachschaften Informatik und Mathematik wissen möchte kann sich unter http://www.fs-informatik.uni-kiel.de/ informieren.
Ein besonderes Projekt zu Beginn eines jeden Wintersemesters ist die
Orientierungseinheit für die Erstsemester. Dort werden nach
Möglichkeit alle Fragen zum Studienbeginn in geselliger Atmosphäre
beantwortet. Zum Wintersemester 2007/08 findet diese zusammen mit
allen Erstsemestern der Studiengänge Mathematik und Informatik (auch
2-Fach-Studierende) statt und zwar:
Erstes Treffen: Mittwoch 13:00 Uhr, Steinitz-Hörsaal in der Ludewig-Meyn-Straße 6
Weitere Informationen: http://www.fs-informatik.uni-kiel.de/oe
Die Studiengänge im Überblick
Bachelor-Studiengang Informatik
Bemerkung: Die in runde Klammern gesetzten Stichworte zu den einzelnen Lehrveranstaltungen in den folgenden Tabellen können von den Bezeichnungen der Prüfungsordnung abweichen. Die hier genannten Lehrveranstaltungen geben den aktuellen Veranstaltungsplan wieder.
Die Lehrveranstaltungen aus dem Anwendungsbereich haben ein Gewicht von insgesamt 17 Leistungspunkten. Ihre Semesterstundenzahl beträgt je nach Art der gewählten Lehrveranstaltungen in der Regel mindestens 8 Semesterwochenstunden und höchstens 18 Semesterwochenstunden.
Den Studierenden wird dringend empfohlen, nach dem
2. Studienjahr ein zweimonatiges, einschlägiges Industriepraktikum
durchzuführen.
Modell A: Das Erstsemester ist ein Wintersemester.
| Erstes Semester | Zweites Semester | ||
| 30 Leistungspunkte | 30 Leistungspunkte | ||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|||
| Drittes Semester | Viertes Semester | ||
| 30 Leistungspunkte | 30 Leistungspunkte | ||
|
|
||
|
|
||
|
|||
|
|
||
|
|||
| Fünftes Semester | Sechstes Semester | ||
| 30 Leistungspunkte | 30 Leistungspunkte | ||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|||
Das Projektvorbereitungsmodul BA5 dient der Vorbereitung des
abschließenden Projektmoduls BA6.
Die Informatik-Wahlpflichtmodule WIa, WIb und WIc können aus dem
jeweiligen Angebot frei gewählt werden.
Bem.: Alle Prüfungen im Bachelor-Studiengang werden grundsätzlich als
Modulprüfungen studienbegleitend abgelegt, in der Regel als Klausur
in den ersten vier Semestern und als mündliche Prüfung im fünften
und im sechsten Semester.
Modell B: Das Erstsemester ist ein Sommersemester2
| Erstes Semester (SS) | Zweites Semester (WS) | ||
| 22 Leistungspunkte | 30 Leistungspunkte | ||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|||
|
|||
| Drittes Semester (SS) | Viertes Semester (WS) | ||
| 30 Leistungspunkte | 30 Leistungspunkte | ||
|
|
||
|
|
||
|
|||
|
|
||
|
|||
| Fünftes Semester (SS) | Sechstes Semester (WS) | ||
| 38 Leistungspunkte | 30 Leistungspunkte | ||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|||
|
|||
Das Projektvorbereitungsmodul BA5 dient der Vorbereitung des
abschließenden Projektmoduls BA6.
Die Informatik-Wahlpflichtmodule WIa, WIb und WIc können aus dem
jeweiligen Angebot frei gewählt werden.
Bem.: Alle Prüfungen im Bachelor-Studiengang werden grundsätzlich als Modulprüfungen studienbegleitend abgelegt, in der Regel als Klausur in den ersten vier Semestern und als mündliche Prüfung im fünften und im sechsten Semester.
Module in Anwendungsgebieten
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:BWL| 1. Sem. | V2, Ü2, 6 LP: Modul: General Management |
| 2. Sem. | V2, Ü2, 6 LP: Modul: Finance and Accounting |
| 3. Sem. | V2, Ü2, 6 LP: Modul: Unternehmensführung |
| 4. Sem. | V2, Ü2, 6 LP: Modul: Marketing und Methoden, alternativ zum Modul Unternehmensführung |
Die Studierenden sollten sich zu Beginn ihres Studiums im Studienkolleg BWL der WiSo-Fakultät (Westring 425, Zi. 105) anmelden. Dort wird auch die Studienberatung für das Anwendungsgebiet BWL angeboten.
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:Biologie
| 1.oder 3. Sem. | 10 LP: Modul ,,Grundlagen der Zoologie für Naturwissenschaftler``: |
| V2: Einführung in die Biologie, | |
| V4, Ü4: Grundlagen der Zoologie | |
| 2. oder 4. Sem. | 10 LP: Modul ,,Grundlagen der Botanik für Naturwissenschaftler`` (V4, Ü4) |
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:Elektrotechnik
| 1. Sem. | V3, Ü2: Grundgebiete der Elektrotechnik I |
| 2. Sem. | V3, Ü2: Grundgebiete der Elektrotechnik II |
| Bem.: | Gemeinsame Modulprüfung zu beiden Lehrveranstaltungen am Ende des 2. Semesters |
| 3. Sem. | V3, Ü2: Grundgebiete der Elektrotechnik III |
| 4. Sem. | alternativ zu E'Technik III: |
| V3, Ü2: Signale und Systeme oder | |
| V2, Ü1: Informationstheorie | |
| 5. Sem. | keine weiteren Lehrveranstaltungen im Anwendungsgebiet |
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:Geographie
| 1. Sem. | Grundstudiumsmodul ,,Wirtschaftsgeographie`` (5 SWS): |
| V2, Einführung in die Wirtschaftsgeographie | |
| S3, Begleitseminar Wirtschaftsgeographie | |
| 1. Sem. | Grundstudiumsmodul ,,Stadtgeographie`` (5 SWS): |
| (alternativ:) | V2, Einführung in die Stadtgeographie |
| S3, Begleitseminar Stadtgeographie | |
| 2. Sem. | Grundstudiumsmodul ,,Physische Geographie I`` (5 SWS): |
| V2, Physische Geographie I | |
| S3, Begleitseminar Physische Geographie I | |
| 3. Sem. | Kartographiemodul (4 SWS): |
| V2, Kartographie | |
| Ü2, Digitale thematische Kartographie |
Bem.: In den Begleitseminaren ,,Wirtschaftsgeographie`` und ,,Physische Geographie I`` sind an 4 Tagen kleine Exkursionen integriert.
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:Mathematik
| 1. Sem. | Modul: Analysis I (V4, Ü2, 8 LP) |
| Modul: Lineare Algebra I (V4, Ü2, 8 LP) | |
| 2. Sem. | Modul: Analysis II (V4, Ü2, 8 LP) |
| Modul: Lineare Algebra II (V4, Ü2, 8 LP) | |
| 3.- 5. Sem. | Ein Modul aus der Numerik oder aus der Algebra (V4, Ü2, 8 LP) |
Die Module G1.4 (Mathematik für Informatiker I) und G2.4 (Mathematik
für Informatiker II) entfallen bei der Wahl dieses Anwendungsgebiets.
Bachelor-Studiengang Informatik mit
Anwendungsgebiet:Medienpädagogik / Bildungsinformatik
| 2. Sem. | Modul: Lehren und Lernen mit Medien (4 SWS, 6 LP): |
| oder | V2: Lehren und Lernen mit Medien |
| 4. Sem. | S2: Grundlagen der Medienpädagogik / Bildungsinformatik |
| 3.+4. Sem. | Modul: Mediendidaktik (6 SWS, 12 LP): |
| oder | S4: Mediendaktik: Praxisseminar |
| 5.+6. Sem. | S2: Mediendidaktik: Projektseminar |
Die Modulprüfung für das Modul ,,Lehren und Lernen mit Medien`` besteht aus einer Klausurprüfung, die Modulprüfung für das Modul ,,Mediendidaktik`` besteht aus einem Projektwerk (70%) und aus einer mündlichen Prüfung (30%).
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:Medizin
| 1. Sem. | Modul: ,,Anatomie``: |
| Ü1, Praktikum der medizinischen Terminologie | |
| Ü1, Praktikum: ,,Zytologische und histochemische Grundlagen der Biologie``, Teil 2: ,,Animale Zellen und Gewebe`` | |
| V2, Systeme der Anatomie für Pharmazeuten | |
| 2. Sem. | Modul: ,,Physiologie``: |
| V3, Grundlagen der Physiologie für Pharmazeuten und Informatiker | |
| Ü2, Kursus der Physiologie für Pharmazeuten | |
| 3. Sem. | Modul: ,,Innere Medizin``: |
| V3, Innere Medizin |
Bem. Die beiden ersten Module werden zusammen mündlich geprüft. Der Leistungsschein zum Praktikum der medizinischen Terminologie und der Leistungsschein zum Kursus der Physiologie für Pharmazeuten sind die Zulassungsvoraussetungen zu dieser Modulprüfung.
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:Physik
| 1. Sem. | V4, Ü2, 8 LP: Modul: Experimentalphysik I |
| 2. Sem. | V4, Ü2, 8 LP: Modul: Experimentalphysik II |
| 3. Sem. | V4, Ü2, 8 LP: Modul: Experimentalphysik III |
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:Psychologie
| 1. Sem. | V4 Modul ,,Wahrnehmung und Kognition`` |
| Modulprüfung: Vorlesungsbegleitende Prüfung oder Teilnahme mit Prüfung am Seminar (S2) zur Kognitiven Psychologie | |
| 2. Sem. | V2 Ü2 Modul ,,Grundlagenvertiefung zu Wahrnehmung und Kognition`` |
| Vorlesung und Seminar, Modulprüfung:Vorlesungsbegleitende Prüfung und Prüfung zum Seminar | |
| 4. Sem | V4 Modul ,,Motivation, Emotion, Lernen und Gedächtnis`` Modulprüfung: Vorlesungsbegleitende Prüfung |
Bachelor-Studiengang Informatik mit Anwendungsgebiet:Rechtswissenschaft
| 1. Sem. | V3: Öffentliches Recht für Nebenfachstudierende |
| (Modulprüfung: Abschlussklausur 90 Minuten) | |
| 2.-5. Sem. | Modul ,,Medienrecht``, bestehend aus: |
| V1: Einführung in das Informatikrecht I, V1: Einführung in das Informatikrecht II, V2: Datenschutzrecht und V2: Urheberrecht. |
Die Leistungsnachweise zu den Vorlesungen des Moduls ,,Medienrecht`` ersetzen die Modulprüfung.
Masterprogramme für den Master-Studiengang Informatik
7]
#1 (Beginn: #2)
Research Advisor: #3Beschreibung:
#4
Übersicht nach Studienbereichen:
#5





